18.03.2018 - 11:50 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Seit zehn Jahren mit dem E-Auto unterwegs Umweltfreundlich und zukunftsfähig

"Viele nette Menschen getroffen und mit schönen Erlebnissen unterwegs" - so lautet das uneingeschränkt positive Fazit, das Wolfgang Wegmann nach Jahren der elektrischen Mobilität zieht. Der Regensburger Referent und Vertriebsingenieur, seit langem beruflich wie privat in Sachen erneuerbare Energien unterwegs, unter anderem etwa als Vorstand des Samos Solarenergievereins und beim eMobilCafé, einem Treff von E-Mobilisten, teilte seine Erfahrungen jetzt mit den nordoberpfälzer Enthusiasten des E-Autos.

Am E-Auto schätzt Wolfgang Wegmann auch einen gewissen geselligen Aspekt: Man komme mit den Leuten ins Gespräch ... Bild: hll
von Autor HLLProfil

Auf Einladung der Lokalen Agenda 21 sowie des Energie-Technologischen Zentrums Nordoberpfalz berichtet er im Café Mitte am Stockerhutpark umfassend von den Vorzügen des fahrbaren Untersatzes seiner Wahl, angefangen bei den Beweggründen, sich überhaupt ein E-Auto anzuschaffen: Umweltfreundlicher, zukunftsfähiger sei diese Entscheidung, und eben auch mit einer gewissen Unabhängigkeit behaftet, gehe man von dem Einsatz regionaler, erneuerbarer und eben auch "friedlicherer" Energien aus.

Mit dem E-Auto unterwegs sein bedeute dann schließlich auch immer, auf viele Neugierige zu treffen, meist mit den immer gleichen, mitunter skeptischen Fragen - nach Reichweite, Ladedauer und dem Preis. Solche Vorbehalte kann Wolfgang Wegmann in der Regel schnell zerstreuen, denn nicht jedes Modell sei ein hochpreisiger Tesla, zudem wachse das Portfolio verfügbarer Modelle aus den verschiedensten Preiskategorien von Jahr zu Jahr.

Für den mobilen Alltag besonders wichtig: öffentliche Ladestationen. Auch hier sei ein ständiger Zuwachs zu verzeichnen, so plane etwa die Stadt München in den nächsten zwei Jahren bis zu 800 neue Säulen. Ein Trend, der auch auf kleinere Gemeinden übergreift, weshalb es laut Wegmann "demnächst mehr Ladepunkte als Tankstellen gibt".

Zu finden wären diese Punkte zur schnellen Wiederbefüllung der Batterie mittlerweile auch ohne größere Schwierigkeiten, sei es per Navigationsgerät oder mithilfe einer kurzen Suche im Internet. Und wenn alle Stricke reißen, eine gewöhnliche Steckdose könne auch Abhilfe schaffen, wenn auch etwas langsamer.

Das Fazit in Zahlen: In knapp fünf Jahren seien mehr als 5000 Liter Benzin eingespart worden. Von den genannten schönen Erlebnissen dank des Elektroautos ganz zu schweigen.

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