15.10.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Spende für Handwerkskammer Ausbildung am High-Tech-Auto

BMW-Konzernkommunikationschef Andreas Sauer (Dritter von links) übergibt den BMW 440i Gran Coupé an HWK-Vizepräsident Albert Vetterl (Vieter von links). Unter den Gästen ist auch Guido Krentz aus der Geschäftsleitung des Weidener Autohaus J. B. Lell (Fünfter von links). Bild: sbü
von Siegfried BühnerProfil

Schlüsselübergabe im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer in Weiden: Der Leiter der BMW-Konzernkommunikation Andreas Sauer übergab an die Ausbildungswerkstätten einen BMW 440i Gran Coupé. Handwerkskammer-Vizepräsident Albert Vetterl nahm stellvertretend für die Ausbildungswerkstätten die Schlüssel entgegen. Vetterl dankte: "Ich bin selbst Kfz-Meister und weiß, wie wichtig es ist, am Objekt selbst ausgebildet zu werden." Die Ausbildung müsse immer auf hohem technischem Niveau erfolgen können. Mit diesem Fahrzeug sei die Ausbildung in der Digitalwelt 4.0 möglich.

Die Handwerkskammer selbst könne kein derartiges Fahrzeug finanzieren. Vetterl nannte technische Daten: 240 kW bei 5500 Umdrehungen pro Minute und 3,0-Liter-Sechszylinder. Dem Dank schlossen sich auch der Leiter des HWK-Berufsbildungszentrum, Tobias Knauer , sowie HWK-Bereichsleiter Wolfgang Reif an. Knauer freute sich vor allem darüber, dass das neue Schulungsfahrzeug sowohl bei den Auszubildenden als auch in der Meisterausbildung zum Einsatz kommt.

Sauer von BMW appellierte an die Azubis: "Wir brauchen Sie als Multiplikator, denn unsere Produkte kommen nur dann an, wenn auch der Service stimmt." Sauer stellte auch fest, dass das Ausbildungssystem in Deutschland "ein Erfolgsmodell" sei.

Derzeit sei die Automobilindustrie großen Veränderungsprozessen ausgesetzt. "Wir wissen noch nicht genau, wohin es geht", kommentierte er. Aber dank guter Innovation und Technik "werden wir immer etwas besser sein". Mit bei der Spendenübergabe war auch Guido Krentz aus der Geschäftsführung des Autohauses J. B. Lell in Weiden. Auch er freute sich über "ein Geschenk für die Region" und sagte in Bezug auf den BMW-Konzern: "Die Zahnräder greifen ineinander".

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