16.02.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Verdi: Ruhegeld muss den Lebensstandard sichern Rente bleibt Thema

"Wir richten uns auf harte Tarifverhandlungen ein", sagte Verdi-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner. Post, Telekom und Eon zählen zu den Einrichtungen, für die 2018 Verhandlungen anstehen. Deutschlandweit sind bei Bund und Kommunen 2,3 Millionen Menschen betroffen. Eines steht für Gröbner jetzt schon fest: "Wir werden trotz sprudelnder Steuereinnahmen einen Abgesang auf die deutsche Wirtschaft hören." Doch Verdi will "dicke Bretter bohren": "Wir fordern sechs Prozent." Ende Februar starte die erste Verhandlungsrunde.

Alexander Gröbner ist Bezirksgeschäftsführer von Verdi. Bild: gsb
von Jutta Porsche Kontakt Profil

Im Rückblick auf 2017 freute sich der Bezirksgeschäftsführer über 1220 Neueintritte. Doch 1163 Austritte und zahlreiche Todesfälle führten dazu, dass die Mitgliederzahl nicht gestiegen sei.

Nicht lockerlassen werde Verdi Oberpfalz mit der Forderung nach einer Rente, die den Lebensstandard sichert, obwohl die Durchsetzung schwierig sei. "Wir brauchen dringend Nachwuchs in der Kranken- und Altenpflege", sagte Gröbner außerdem. Finanziert werden könnte das über Änderungen in der Steuerpolitik und mehr Steuerprüfer. "Ein Prüfer spült rund eine Million Euro netto in die Staatskasse." Damit könnte der Staat einige Kosten im Pflegebereich übernehmen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.