VHS-Geschäftsführer Stefan Frischholz lädt Stadträte ein

Nichts ist mit Luxus-Erweiterung, weder räumlich noch im Kursangebot, unterstreicht Stefan Frischolz, der Geschäftsführer der Volkshochschule Weiden. Mit dem Umzug in die Luitpoldstraße erweitern sich die Flächen der Unterrichtsräume von bisher 1346 auf 1550 Quadratmeter, was gerade mal 204 Quadratmeter mehr ausmachen. Und dies ist wiederum auf den größeren Raumzuschnitt in der alten FOS/BOS zurückzuführen.

Die Anzahl der derzeit nutzbaren Räume bleibe für die VHS nahezu gleich, die Büroflächen erhöhen sich von 261 auf 340 Quadratmeter. Lediglich bei den Verkehrsflächen (Flure, Treppenhäuser) ergebe sich eine deutliche Erhöhung von 333 Quadratmeter auf nunmehr 1152 Quadratmeter.

Die Bereiche Küche sowie Gesundheit, Wellness und Fitness seien traditionelle Eckpfeiler im Angebot der VHS, zugleich aber auch unter den Stichwörtern Esskultur und Wellness besonders nachgefragt. Die VHS müsse diesen Trend nutzen. Es seien aber keineswegs "Fitnesskurse" in Konkurrenz zu Fitness-Studios geplant, was aufgrund der fehlenden Ausstattung des Gymnastikraumes sowieso nicht möglich sei. Die VHS wolle sich aber keineswegs gegenüber Lifestyle-Angeboten verschließen. "Im Gegenteil. Sie sind für uns die Chance, das Defizit weiter abzubauen", betonte Frischholz gegenüber dem NT. Die VHS habe sich in der Vergangenheit sogar als Trendsetter betätigt, wovon dann auch kommerzielle Studios und Vereine profitieren konnten: "Callanetics", "Zumba" und jetzt auch "Pole Dance" boten zunächst die Volkshochschulen an.

Frischholz bietet allen Stadträten, "besonders den Mitgliedern des Ferienausschusses" an, die alte FOS/BOS, "zeitnah" zu besichtigen. (wd)
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