Weiden verzeichnet 2017 steigende Tourismuszahlen
Hotelbetten stärker gefragt

Ein Plus von fast fünf Prozent bei den Übernachtungszahlen verzeichneten die Hotels und Pensionen der Max-Reger-Stadt 2017. Bild: Schönberger

Weiden legt zu: bei der Zahl der Übernachtungen und auch bei der Zahl der Gästeankünfte. Dass der Aufwärtstrend sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird, steht für Bürgermeister Lothar Höher jetzt schon fest.

Mit der positiven Entwicklung der Tourismuszahlen feierte Barbara Heimerl ihre Premiere im Kultur- und Tourismusbeirat. Die 28-jährige Fachfrau für Euro-Hotelmanagement leitet seit 8. Januar das Tourismusbüro der Stadt Weiden (wir berichteten). In der Sitzung am Donnerstag stellte sie sich dem Gremium vor und präsentierte anschließend die durchaus erfreuliche Statistik.

79 900 Übernachtungen im Jahr 2017 bedeuten ein Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichtete Heimerl. Nicht ganz so stark stieg die Zahl der Gästeankünfte an. 43 600 Ankünfte stellen aber immer noch einen Zuwachs von zwei Prozent dar. Im Durchschnitt halten sich die Gäste 1,8 Tage in der Max-Reger-Stadt auf. "Damit bewegt sich der Fremdenverkehr bei uns eher in Richtung Tagestourismus." Richtige Tagestouristen, solche, die sich wirklich nur einen Tag in der Stadt aufhalten, fließen in die Statistik allerdings nicht mit ein, machte Heimerl klar. Ein Trend für 2018 lässt sich in dem noch recht jungen Jahr nicht feststellen. "Wir hoffen auf ebenfalls gute Zahlen im Jahr 2018."

Dass die in Zukunft weiter ansteigen werden, ist für Bürgermeister Lothar Höher keine Frage. "Die Stadt wird sich in den nächsten fünf Jahren gewaltig verändern", verwies er auf große Bauprojekte im Stadtteil Hammerweg, von AOK und Oberpfalz-Medien, im Stadtteil Stockerhut und auf das Gewerbegebiet Weiden-West IV. Das Leben in den Großstädten werde immer teurer. "Das nützt uns, denn kleinere Oberzentren werden dadurch die Zentren der Zukunft", verwies er auf einen Artikel in der "Süddeutschen Zeitung". Das werde sich nicht nur bei den Einwohnerzahlen bemerkbar machen. "Ich denke, dass wir auch beim Tourismus zugewinnen werden."
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