Gemeinderat bringt technische Ausstattung auf den Weg
Fokus auf neue Kläranlage

Auf dem Gelände der Kläranlage laufen derzeit die Erdarbeiten. Im Gemeinderat sind für den Fortschritt des Projekts weitere Weichenstellungen erfolgt. Unter anderem wurde für den ersten Bauabschnitt die Maschinentechnik vergeben. Bild: mmj
Politik
Weiding
08.12.2016
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Der Bau der neuen Kläranlage wird den Gemeinderat noch öfters beschäftigen. Während dafür aktuell die Erdarbeiten laufen, hat das Gremium erste Weichen für die technische Ausstattung gestellt.

Bürgermeister Manfred Dirscherl informierte bei der Gemeinderatsitzung zunächst über Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung des Gremiums. Einige Zuhörer hatten sich dazu im Feuerwehrhaus eingefunden, für die Verwaltung begleitete VG-Geschäftsleiter Matthias Jeitner die Versammlung.

Pellets fürs Lehrerwohnhaus

Für das Lehrerwohnhaus bei der Schule wird ein Pellet-Ofen angeschafft, der Auftrag für die Balkonsanierung an diesem Gebäude wurde an die Firma Bauer aus Dietersdorf, vergeben Der Ausflug der Senioren wird mit 50 Prozent bezuschusst.

Beim Bau der Kläranlage ist das Ingenieurbüro Krämer Vertragspartner der Gemeinde. Für den aktuellen Bauabschnitt der Anlage wurden vier Angebote eingeholt, zwei davon wurden wegen Mängel im Inhalt ausgeschlossen. Nach der Bewertung der verbleibenden Offerten für die Maschinentechnik für den ersten Bauabschnitt und unter Hinzurechnung der Betriebskosten für die ersten 25 Jahre nach Inbetriebnahme mit einer Gesamtsumme von 423 000 Euro entschied sich der Gemeinderat für das Angebot der Firma System S&P, Kirchdorf/Jagst. Die Erdarbeiten werden von der Firma Baumer aus Oberviechtach ausgeführt.

Für die Anschaffung eines Selbstfahrer-Rasenmähers erhielt der Raiffeisenmarkt Schönsee bei einer Angebotssumme von 26 500 Euro den Zuschlag. Ein Förderantrag für die zuschussfähigen Kosten zur energetischen Sanierung für die alte Schule wird über ein Programm vom Amt für ländliche Entwicklung gestellt. Die Realsteuersätze bleiben wie bisher bei Grundsteuer A 350 Prozent, Grundsteuer B 320 Prozent und der Gewerbesteuer 320 Prozent.

Einem Antrag des Tierheims in Schwandorf auf Zuschuss wurde dahingehend entsprochen, dass die Gemeinde der Einrichtung beitritt. Der jährliche Beitrag von 50 Cent pro Einwohner wird akzeptiert.

Zur wasserrechtlichen Genehmigung für die Kläranlage informierte der Bürgermeister, dass diese im Jahr 2012 ausgelaufen sei. Halbjährlich wurde diese Genehmigung weiter erteilt. Die Anlage sei nun auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Die Gesamtkosten belaufen sich nach ersten Berechnungen auf 800 000 Euro, die Entwicklung der Baupreise müsse man beobachten. Über die Form und Höhe der Umlage der Kosten wird sich der Gemeinderat in einer separaten Sitzung befassen.

Abwarten bei Reparaturen

Vor der notwendigen Instandsetzung von Unterständen an Wanderwegen wird die Gemeinde Kontakt mit dem Naturparkverein aufnehmen. Eine Entscheidung über eine teilweise Erneuerung von Geräten am Kinderspielplatz wurde vertagt.

Beim Punkt "Informationen" erinnerte der Bürgermeister an die Sorgfaltspflicht der Straßenanwohner zur Räum- und Streupflicht auf den Gehbahnen während der Wintermonate. Weiter informierte Dirscherl, dass der Verein "Wasser- und Bodenverband" in der vergangenen Woche aufgelöst wurde.
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