15.12.2017 - 14:54 Uhr
Oberpfalz

Bürgerbusfahrer sind im Schönseer Land zuverlässig unterwegs Service mit hohem Stellenwert

Im Ehrenamt kümmern sie sich um die Mobilität ihrer Mitbürger. Zum Jahresende dankt der Landkreis seinen Bürgerbusfahrern für ihren Einsatz. Trotz rückläufiger Fahrgastzahlen besitzt diese Form des Öffentlichen Nahverkehrs nach wie vor einen hohen Stellenwert im Schönseer Land.

Die Bürgermeister Gerald Reiter, Manfred Dirscherl (von links) und Birgit Höcherl (Fünfte von links), Landrat Thomas Ebeling (Vierter von links), Sachbearbeiter Dominik Hauser (Dritter von rechts) und VG-Mitarbeiterin Magdalena Knott (Dritte von links) bedankten sich bei den Bürgerbusfahrern im Schönseer Land für ihren Einsatz. Bild: mmj
von Ludwig HöcherlProfil

In den Gasthof "Zum Frauenstein" hatte Landrat Thomas Ebeling die Chauffeure zusammen mit ihren Partnern eingeladen. Gerne waren der Einladung zu dieser Jahresabschlussfeier die Bürgermeister aus Schönsee, Stadlern und Weiding sowie Magdalena Knott, zuständige Sachbearbeiterin in der Verwaltungsgemeinschaft, gefolgt. Der Landkreischef sah dieses Beisammensein als Dank an die Fahrer für ihre Bereitschaft zu dieser Tätigkeit. Für die Bevölkerung habe sich der Bürgerbus bewährt, das finanzielle Defizit halte sich gegenüber dem gebotenen Service im Rahmen, betonte Ebeling in seiner Ansprache.

Freundlich und hilfsbereit

Schönsees Bürgermeisterin Birgit Höcherl dankte auch namens ihrer Bürgermeisterkollegen Gerald Reiter (Stadlern) und Manfred Dirscherl (Weiding) den Lenkern für ihr Engagement. Ihr Dank galt ebenfalls den Ehefrauen der Fahrer, die Verständnis für den ehrenamtlichen Einsatz aufbringen, sowie dem Landkreis, dass die Einrichtung "Bürgerbus" angeboten werden kann. Diese Form der Mobilität sei für die Bewohner des Schönseer Landes, besonders für die ältere Generation, von erheblicher Bedeutung, betonte die VG-Vorsitzende. Dabei hob sie auch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Chauffeure hervor, von denen ihr die Fahrgäste oft berichteten. Höcherl hoffte, dass die Buslinien so lange wie möglich aufrecht erhalten werden können. Aktuell, erläuterte die Bürgermeisterin und Kreisrätin, werde vom Landkreis ein neues Konzept für den Öffentlichen Personennahverkehr ausgearbeitet. Nach mehreren Informationsveranstaltungen zu diesem Thema, bei denen die Meinungen der Bewohner mit einflossen, sei das Ergebnis abzuwarten.

Einen "Dienst an der Gesellschaft" nannte Dominik Hauser vom Landratsamt das Engagement der Bürgerbusfahrer. Die Übersicht für 2017, so der ÖPNV-Sachbearbeiter, zeige mit der Fahrgastzahl von 1800 zwar eine rückläufige Tendenz gegenüber 2090 im vergangenen Jahr. Das finanzielle Defizit sei mit 2600 Euro aber überschaubar und akzeptabel.

Episoden von der Strecke

Der "Lohn" für das Engagement der Bürgerbusfahrer war vom Landkreis eine Silbermünze und von der Verwaltungsgemeinschaft ein Präsentkorb, die Thomas Ebeling und Birgit Höcherl überreichten. Beim gemeinsamen Abendessen wurde von den Fahrern dazu manche Episode aufgetischt und die Bedeutung des Allradantriebs des jetzigen Fahrzeugs unterstrichen.

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