Ehrung beim BBV-Erntegespräch 2017
Erika Betz: 30 Jahre Ortsbäuerin

Wirtschaft
Weiding
14.07.2017
77
0

Beim Ernte-Gespräch des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) in Weiding (wir berichteten) gab es am Donnerstag auch eine Ehrung. Kreisgeschäftsführer Josef Wittmann (hinten) und Kreisobmann Josef Irlbacher (rechts) überreichten eine Urkunde an Erika Betz und dankten dafür, dass sie sich seit 30 Jahren als Ortsbäuerin zur Verfügung stellt. Der stellvertretende Landrat Jakob Scharf (links) und der neue BBV-Bezirkspräsident Josef Wutz (Zweiter von rechts) gratulierten. Der Vollerwerbslandwirt aus Wullnhof (Kreis Cham) löste Franz Kustner im April ab und will vor allem die bäuerlichen Familienstrukturen stärken. Diese ist beim Ernte-Gespräch auf dem Hof von Sebastian Betz (27) vorbildlich. Mutter Erika bewirtete die Gäste mit Kaffee, belegten Brötchen und frisch gebackenen Kücheln und freute sich über das Lob für ihren blühenden Bauerngarten. Am landwirtschaftlichen Betrieb mit zehn Milchkühen liegt der Schwerpunkt auf dem Ackerbau. Der Kartoffelanbau (4,5 Hektar) ist das Standbein. Während die Chips-Kartoffel mehr Stärkegehalt aufweisen, hellfleischig, rund und klein sein sollte, ist bei den Speisekartoffeln der gute Geschmack, eine schöne gelbe Farbe und ein bestimmter Stärkegehalt ausschlaggebend. Zum Betrieb gehört ein Topinambur-Feld (1 Hektar) - der einzige Landwirt im Landkreis Schwandorf mit dieser mehrjährigen Kultur. Auch oberpfalzweit ist der Anbau der "Diabetiker-Kartoffel" auf insgesamt 6 Hektar noch sehr gering. Seit drei Jahren wächst im Grenzdorf Weiding (rund 700 Meter hoch gelegen) auch das Trend-Getreide Dinkel. Dieses vermarktet Betz regional. Bild: Portner

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.