29.08.2017 - 20:00 Uhr
WeigendorfOberpfalz

Backofenfest an der Waitzmühle seit 26 Jahren eine Attraktion Gemeinderäte am heißen Ofen

Vor 26 Jahren aus einer spontanen Idee entstanden, funktioniert das Backofenfest der Gemeinde Weigendorf bis heute nach dem bewährten Prinzip. Vom Bürgermeister angefangen bis zu den Gemeinderäten mit ihren Frauen: Jede/r packt kräftig mit an.

Als Einschießer betätigten sich (von links) Peter Grötsch, Markus Schmidt und Thomas Dotzler.
von Franz MüllerProfil

Der große Andrang brachte es mit sich, dass seit einiger Zeit die Frauen des Obst- und Gartenbauvereins die nötige Vorarbeit erledigen. So versorgte auch heuer wieder ein eingespieltes Team die Gäste mit urigen Schmankerln.

Viele Politiker haben das Backofenfest in ihren Terminkalendern stehen. Der Bundestagsabgeordnete Alois Karl (CSU), Bürgermeisterin Brigitte Bachmann (Birgland) und ihre Kollegen Winfried Franz (Neukirchen), Roman Berr (Etzelwang) und Reinhard Weih (Pommelsbrunn) gaben sich ein Stelldichein an der Waitzmühle. Bürgermeister Reiner Pickel unterhielt sich als Gastgeber mit ihnen und dem Stammgast Sepp Meier aus Lauterhofen in lockerer Runde, wenn er nicht gerade bei seinen Abteilungen nach dem Rechten schaute.

Doch dort lief alles in geregelten Bahnen ab. Am heißen Schlund des Backofens hatten die Einschießer Markus Schmidt, Peter Grötsch und Thomas Dotzler alle Hände voll zu tun, um die frisch vorbereiteten Zwiebelkuchen zum richtigen Zeitpunkt herauszuholen und an die Ausgabe zu liefern. Geduldig warteten eine lange Schlange auf den rustikalen Genuss. Sehr gefragt waren auch die mit Schinken, Käse, Obatztem oder Schnittlauch belegten Brote sowie die knackigen Rettiche. Die Laibe dazu hatte man an den Vortagen ebenfalls im Backofen hergestellt. Zum vollen Genuss brauchte man eine "Tankstelle" für frisches Bier und andere Getränke. Die Kaffee- und Kuchenliebhaber wurden ebenfalls nicht vergessen.

Zur Unterhaltung spielten wie in all den Jahren wieder die Jura-Musikanten auf. Das herrliche Wetter lockte Familien, Freunde und Bekannte aus dem nahen und weiteren Umland in den Winkel bei Mühle und Backofen, der Ansturm nahm dann erst in den späteren Abendstunden ab.

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