Gemeinderat Weigendorf beschäftigt sich mit Ergebnissen einer Umfrage
Jugendtreff rückt auf Agenda

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Weigendorf
05.07.2017
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120 Fragebogen hat die Gemeinde Weigendorf unter ihren jungen Bürgern verteilt, um zu erfahren, wie sie über ihre Heimat denken. Gut 30 Prozent kamen ausgefüllt zurück. Daraus resultieren Ideen, die gleich nach den Ferien konkretisiert werden sollen.

Die Jugendbeauftragte Katrin Band stellte die Fragen zusammen. Vereinsleben, Freizeitgestaltung und Mobilität waren die Hauptpunkte. Im Allgemeinen sprach aus den Antworten Zufriedenheit, aber es fehlte auch nicht an Vorschlägen. Der Gemeinderat nahm sich in seiner jüngsten Sitzung vor, nach den Ferien mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und konkrete Schritte zu vereinbaren.

Ein Jugendtreff wird vermisst. Katrin Brand dachte an den Mehrzweckraum im Haus des Gastes, der allerdings etwas freundlicher gestaltet werden müsste. Um Ideen zu sammeln, wollte sie mit einem Workshop die Jugendlichen einbinden. Sie sollten aktiv mitmachen und eine Vertretung bzw. ein Gremium als Grundlage dazu schaffen. Die Gemeinderäte standen dem aufgeschlossen gegenüber. Von Bürgern kam die Anregung, sich bei den Neukirchener Nachbarn nach deren Erfahrungen zu erkundigen.

Eine schon länger bestehende Einrichtung ist das Ferienprogramm, das wieder mit der Gemeinde Pommelsbrunn ausgearbeitet wurde. Für das Programm liegt im Gemeindebüro ein Flyer auf.

Auf Bürgerwünsche reagiert

Im Rückblick auf die Bürgerversammlung berichtete Bürgermeister Reiner Pickel, dass der kleine Spielplatz beim Haus des Gastes durch neue Geräte und einen Sandkasten verbessert wurde. Eine weitere Anfrage beklagte Scherben vor den Glascontainern. Es wurde angeregt, den Grünstreifen zu pflastern, um die Glasreste besser beseitigen zu können. Da hier der Landkreis zuständig ist, wird der Vorschlag weitergeleitet.

30 Euro zu verdienen

Die Bundestagswahlen im September werfen ihre Schatten voraus. Es werden Wahlhelfer gesucht, die sich bei der Gemeinde melden können. Für ihren Einsatz erhalten sie eine Entschädigung von 30 Euro.

soll eine E-Tankstelle bekommen. Ein Standort steht noch nicht fest. Das Landratsamt hat den Haushalt 2017 genehmigt, teilte Bürgermeister Pickel mit. Für die in ihrer Bausubstanz stark geschädigte Mühle in Haunritz stehen Sondermittel von 270 000 Euro bereit. Für die Ergänzung eines weiteren Spielplatzes mit neuen Geräten hat der Bürgermeister bei heimischen Firmen 2200 Euro gesammelt.

Während der Fragestunde regte Gemeinderat Florian Süß das Mähen am Haunritzer Dorfplatz durch den Bauhof an. Der Fußweg zum Schloss sollte freigelegt werden. Thomas Dotzler berichtete, dass die Geräte für den Spielplatz in der Högener Siedlung Dannloher Weg eingetroffen sind. Hier steht noch die Gestaltung des Geländes im Raum.

Verzicht auf Glyphosat

Monika Schwarz fragte nach dem Übergang von der alten zur jetzigen B 14 beim Wertstoffhof. Dazu steht die Stellungnahme des Landratsamts noch aus. 2. Bürgermeister Fabian Bräutigam erinnerte an die Aufstellung der Sirene in Högen. Beim Sonderwohngebiet Högen ist der nötige Abstand zum angrenzenden Waldbestand zu schaffen. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass hierzu der Förster eingeschaltet wurde.

Die Homepage der Gemeinde soll durch einige Ergänzungen verbessert werden. Auf das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat will die Gemeinde auf ihren Flächen in Zukunft verzichten.
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