23.02.2018 - 20:00 Uhr
Weigendorf

Ortsverband zieht Bilanz über vergangene Monate Jetzt 75 beim VdK

Der Sozialverband VdK vertritt die "Kleinen Leute". So auch im Bereich der Gemeinde Weigendorf, wo durch Zugänge jetzt 75 Mitglieder verzeichnet werden. Im Jahresbericht wurde die Zusammenarbeit mit dem Kreisverband hervorgehoben.

von Franz MüllerProfil

Zunächst schilderte Vorsitzende Anita Graf Aktivitäten wie Geburtstags- und Weihnachtsbesuche mit Präsenten. Weiter wurden Anfragen an den Kreisverband weitergegeben. Eine kurze Beschreibung der allgemeinen Aufgaben für Behinderte und die ältere Generation führte zur Ansicht, dass der VdK durch seine Nähe zu den Menschen als kompetente Vertretung geschätzt wird. So werden viele Bescheide nach Widerspruch abgeändert und verbessert.

Aus dem Kassenbericht von Elfriede Haas wurde eine gute Finanzlage ersichtlich. Durch die Buchführung beim Kreisverband mit dessen Prüfung entfällt dies vor Ort. Zweiter Kreisvorsitzender Hans Ludwig bestätigte diese Handhabung und die ordnungsgemäße Abwicklung. An Ehrungen gab es die Anerkennung von zehn Jahren Mitgliedschaft von Andreas Schwemmer und Gerlinde Lippert. Die Urkunde überreichte Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty, die fast 10 000 Mitglieder vertritt.

Die erfreuliche Entwicklung sei auf den zunehmenden Bedarf an Beratung und Aktivitäten des Bundesverbands zurückzuführen. Regional erfahre die Amberger Tafel großen Zuspruch; allgemein habe der VdK die Einbeziehung von Demenzkranken in den Pflegebereich angestoßen. Es gebe noch einiges zu tun, so bei den geringen Altersrenten. Auch die Barrierefreiheit liege noch im Argen.

Der Pflegebereich mit seinen Problemen wachse stets weiter an, weil die Versorgung in den Familien schwindet. Dem Ortsverband dankte sie für die gute Zusammenarbeit. Weigendorfs Bürgermeister Reiner Pickel schätzte den VdK als wichtiges Glied im Bereich von Behinderung, Pflege und Renten. Die vielen Vorschriften und Gesetze seien nur für Fachleute durchschaubar; hier helfe der Verband durch seine versierte Beratung. Zur Barrierefreiheit sagte er, diese werde bei künftigen Bauvorhaben im Auge behalten.

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