07.07.2015 - 00:00 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Jubelkommunion bringt Jugendfreunde nach Jahrzehnten erstmals wieder zusammen Jesus unter uns erkennen

Aus der ganzen Republik waren Frauen und Männer zur Jubelkommunion angereist. Nach dem Gottesdienst hatten sie sich im "Lohbachwinkel" viel zu erzählen. Bild: baw
von Albert BauerProfil

Die katholische Pfarrgemeinde feierte am Sonntag Jubelkommunion. Zusammen mit Pfarrer Adam Nieciecki und den Ministranten zogen 47 Jubilare ins Gotteshaus ein, die vor 40, 45, 50, 65 und 75 Jahren Erstkommunion gehabt hatten. In seiner Predigt erinnerte Nieciecki daran, dass es für Jesus eine böse Enttäuschung gewesen sein musste, in seine Heimat zu kommen, und die Leute lehnten ihn ab.

Zunächst werde er noch bestaunt. Er liest das Wort Gottes und macht es den Leuten verständlich, Jesus tut es mit solcher Kraft und Überzeugung, dass die Leute ganz anders zuhören als sonst. Es ist den Menschen offensichtlich, dass hier einer von ihnen von Gott ergriffen wurde und im Namen Gottes etwas tun und sagen soll. Er sagt ihnen, dass Gott ihnen ganz nahe ist.

Gott ist den Menschen vertraut geworden wie Jesus, der Sohn des Zimmermanns. Aber genau dies sei der Punkt, an dem sich die Geister schieden. Man würde lieber von einem Propheten hören, der von weither kommt. "Viele Dinge, die in der Ferne passieren, hält man für wunderbar und schön. Es spielt wohl auch eine Rolle bei den Leuten aus Nazareth, die mit Jesus, dem Propheten aus dem eigenen Reihen, nicht einverstanden sind", sagte Pfarrer Adam. "Sie wollten Gott anrufen und ehren, aber dass Gott ihnen so nahe war wie dieser Jesus, dass konnten sie nicht annehmen. Aber genau dies wäre ihr Heil gewesen."

Der Geistliche dankte besonders den Jubilaren, die bis aus Hamburg, Frankfurt, Würzburg, München und Nürnberg angereist waren. Zur Erinnerung erhielten sie Kerzen mit dem Bildnis der Pfarrkirche. Den Gottesdienst begleitete der Kirchenchor. Im Anschluss trafen sich alle im "Lohbachwinkel" zum Mittagessen und zum Nachmittagskaffee.

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