11.10.2017 - 20:10 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Gemeinderat Weiherhammer beschließt Vorgehensweise Bauprogramm steht

"Die Zustände am Badeweiher sind nicht mehr tragbar", begründet Bürgermeister Ludwig Biller im Gemeinderat den Erlass einer Hundeverordnung. Christian Biller (SPD) bezweifelt, ob es eine gute Idee war, am Ufer Quarzsand für die Kinder abzuladen.

von Siegfried BockProfil

Kaltenbrunn/Weiherhammer. Enten und Schwäne würden dort Verunreinigungen und damit eine Geruchsbelästigung verursachen, bedauerte Christian Biller.

Zustimmung gab es im Gremium zum Jahresbauprogramm für 2018 und damit für die Bedarfsmitteilung zum Bayerischen Städtebauförderprogramm bis 2021. Dafür werden im Haushaltsplan 137 000 Euro eingesetzt. Das Jahresbauprogramm umfasst die städtebauliche Beratung sowie vorbereitende Maßnahmen zur Umsetzung im Bereich Ärztehaus/Apotheke und für Teilabschnitte der Ortsdurchfahrt Hauptstraße. Wolfgang Braun (SPD) hatte einen Antrag zur Geschäftsordnung gestellt, Punkt 2 des nichtöffentlichen Teils aufgrund "des großen öffentlichen Interesses der Kaltenbrunner" in die öffentliche Sitzung aufzunehmen. Eine halbe Stunde diskutierte das Gremium darüber unter Ausschluss der wenigen Zuhörer. Dem Antrag wurde nicht stattgegeben.

Wo geht's zur A 93?

Keine Einwände erhob das Gremium gegen die Errichtung einer Photovoltaikanlage an der Bahn in Thansüß und die damit verbundene Änderung des Flächennutzungsplans des Marktes Freihung. Befürwortet wurde der Bau einer Gartenscheune durch Heinz und Silvia Schönberger in Mallersricht-Trippach.

Weil immer wieder Fahrzeuge vom BHS-Gelände in die Etzenrichter Straße abbiegen, regte Biller ein Hinweisschild zur A 93 an. Er wies ferner auf die Gefahrenstelle in der Hüttenwerkstraße hin. Dort sei gegenüber der Kläranlage die Teerdecke eingebrochen. Thomas Schönberger (CSU) erkundigte sich nach dem Sachstand zur geplanten Dorferneuerung Kaltenbrunn-Dürnast. Die zuständigen Architekten würden zum Ortstermin eingeladen, erwiderte der Gemeindechef. "Im Lohweg sollte im Mai die Wasserleitung erneuert werden. Die Anlieger wurden angeschrieben. Inzwischen hat es zwei Rohrbrüche gegeben", monierte Schönberger.

Die Baufirma habe den Termin nicht eingehalten, verteidigte sich der Bürgermeister. Schönberger bat Geschäftsleiter Claus Hellbach, in den Protokollen die Beschlussnummer mit dem Abstimmungsergebnis besser ersichtlich zu machen. In der April-Sitzung sei die Festlegung des notwendigen Raumbedarfs für den Neubau des Bauhofs an den Bau- und Umweltausschuss verwiesen worden. Stichtag für die Ergebnisvorstellung war der 30. September. Bis dato sei jedoch nichts geschehen, stellte SPD-Fraktionssprecher Rainer Vater fest. Bürgermeister Biller sah den Grund der Terminverschiebung in einer weiteren Überprüfung des Grundstücks.

Warten auf Handwerker

"Sind die Kosten für die Sanierung der Haidenaabbrücke eingehalten worden?", fragte Vater. "Die Schlussrechnung fehlt noch", antwortete Biller. Vater sprach auch den Kostenrahmen zur Sanierung des Dürnaster Gemeindehauses an. Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph erklärte hierzu, dass Bürger unter Federführung von Andy Fellner ihre Eigenleistungen vollbracht hätten.

Die Ausführung von Estrich, Fenster, Türen und Sanitäranlagen liege jetzt an den Firmen, "dann sind wir auf einem guten Weg". Den Einbau von Barrieren am Roten Weg zum neuen Spielplatz regte zur Sicherheit der Kinder Andreas Solter (SPD) an.

Termine

Bürgerversammlung ist am Samstag, 18. November, in Weiherhammer. Ortsteilgespräche: Dienstag, 21. November, in Kaltenbrunn, Mittwoch, 29.November, in Dürnast sowie Mittwoch, 6. Dezember , in Trippach. (bk)

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