30.06.2017 - 20:04 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Genossen hoffen auf Zuwachs Zu wenige neue Mitglieder

Kaltenbrunn. "Die Zusammenarbeit in der Fraktion funktioniert trotz unterschiedlicher Meinungen. Es gibt bei uns keinen Fraktionszwang", betonte stellvertretender Sprecher Wolfgang Braun in der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins im "Goldenen Anker". Die Vorschläge der SPD seien im Haushalt berücksichtigt worden.

von Siegfried BockProfil

Braun nannte im Ver- und Entsorgungsbereich die Erneuerung der Leittechnik und Gebläsestation, die Anbindung des Pumpwerks im Strassweg an das bestehende Leit- und Störmeldesystem und die Sanierung der Ablaufrinne in der Nachklärung sowie die Erneuerung der Wasserleitung im Lohweg und der Schieberkreuze im Finken- und Leitenweg. In Dürnast stehe die Sanierung des Vorklärbeckens an. Für die Maßnahmen seien 134 000 Euro eingestellt.

20 000 Euro seien für die Sanierung des ehemaligen Dürnaster Schulhauses vorgesehen. Der Spielplatz am Unteren Markt erhält eine Matschanlage für 3000 Euro. Das Büro Josef Schönberger aus Tännesberg wurde mit der Erstellung eines Konzepts für die Dorferneuerung in Kaltenbrunn beauftragt. "Wir wollten per Antrag die wilde Plakatierung eingrenzen. Leider ist dies praktisch nicht umsetzbar, weil bei der Bundestagswahl 22 Parteien antreten", bemerkte Braun. Es sei nach wie vor schwierig, neue Mitglieder zu gewinnen, bedauerte Vorsitzender Reinhold Tafelmeyer angesichts der Anwesenheit von 11 von derzeit 18 Genossen mit einem Durchschnittsalter von 66 Jahren. Diese wählten Alexandra Schwerin-Fortner zur Delegierten für die Stimmkreiskonferenz.

Als Höhepunkt 2016 bezeichnete Tafelmeyer das 60-jährige Jubiläum des Ortsvereins. Dieser war bei der Marktweihnacht vertreten. Nachdem Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) ein neues Förderprogramm für Familien mit einem Haushaltseinkommen bis zu 70 000 Euro beim Kauf und Bau von Immobilien vorgelegt habe, wolle jetzt auch die Union ein Baukindergeld einführen. "Man merkt, dass Wahlkampf ist", sagte Tafelmeyer und erinnerte an die Ablehnung eines Baukindergelds durch die CSU im Gemeinderat.

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