27.06.2016 - 02:00 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

SPD muss auf zwei Redner verzichten Nicht abwenden von Problemen

Verzichten mussten die SPD-Mitglieder in der Jahreshauptversammlung am Samstag auf Informationen über die Bundes- und Landespolitik sowie auch über das Gemeindegeschehen. Gleich zwei Redner hatten abgesagt.

SPD-Chefin Johanna Krauß (Dritte von links) gratulierte Anna Hauer (Zweite von rechts) zum 90. Geburtstag. Johannes Stahl (Zweiter von links) übergab sie das Parteibuch. Bild: baw
von Albert BauerProfil

Landtagsabgeordnete Annette Karl war aus terminlichen Gründen nicht gekommen. Fraktionssprecher Rainer Vater konnte wegen gesundheitlicher Probleme nicht kommen. Mirko Bertl ist Delegierter für die Bundeswahlkreiskonferenz zur Bundestagswahl.

Als Vorgabe für das kommendes Jahr nannte Vorsitzende Johanna Krauß die Werbung neuer Mitglieder. Dabei hofft sie auf die Unterstützung aller Genossen. Krauß gratulierte unter Beifall der Anwesenden Anna Hauer zum 90. Geburtstag. Die Seniorin trat erst vor elf Jahren der SPD bei und tat sich trotz ihres hohen Alters besonders als Kuchenbäckerin für die verschiedensten Veranstaltungen hervor.

Beifall erntete Johannes Stahl. Die Vorsitzende übergab das Parteibuch und hieß ihn mit einem Geschenk als neues Mitglied willkommen. Nach Austritten, einem Todesfall und einer Neuaufnahme hat der Ortsverein 45 Angehörige.

Krauß erinnerte an eine Vielzahl von Veranstaltungen. Besonders hob sie das Vereinsgespräch mit allen Vorständen aus allen Ortsteilen hervor. "Ein Erfolg war der Infoabend mit der KAB zum Thema Flüchtlinge mit Arno Speiser von der beim Stadtjugendring Weiden angesiedelten Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus." In den Pfingstferien organisierte die SPD zusammen mit dem Ortsverein Kaltenbrunn das Ferienprogramm. Beim Bürgerfest wurde Dotsch gebraten und der Preisschafkopf war ein voller Erfolg.

Wie alle Parteien lebe auch die SPD durch die Basis, sagte Krauß. "Die Frauen und Männer, die sich in Ortsvereinen, Unterbezirken, Kreis- und Stadtverbänden engagieren, leisten die notwendige Vertrauensarbeit vor Ort." Dazu müsse man viele Hürden überwinden. Krauß forderte dazu auf, sich von Problemen nicht abzuwenden, sondern entschieden und einfach sozialdemokratisch zu handeln.

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