05.03.2018 - 11:02 Uhr
Weiherhammer

Starkbierredner nimmt Verkehrssituation aufs Korn Autofahren als Abenteuer

Bruder Barnabas macht es diesmal kurz und beschränkt sich auf drei lokale Themen. Beim Starkbierfest der Feuerwehr geht es in der proppenvollen Halle bis nach Mitternacht hoch her.

Bruder Barnabas wundert sich über Straßenführung uns Baustellen. Bild: bk
von Siegfried BockProfil

Aus dem brandenburgischen Lugau war die Partnerwehr vertreten, ebenso der Patenverein Ilsenbach, Nachbarwehren, die Weißenbrunner Kirwaleit und fast alle Ortsvereine und Stammtische. Ferner schauten die Bürgermeister Ludwig Biller und Herbert Rudolph, Altbürgermeister Georg Härning, Ehrenmitglied Raimund Posset sowie einige Gemeinderäte vorbei.

Bruder Barnabas alias Hans Säckl schilderte das Abenteuer eines Autofahrers in Weiherhammer: "Ich kam die Umgehung, ist ja klar, dann durch den Tunnel, wunderbar. Den Bahnhof sieht man fast nicht stehn, der ist ja wirklich nicht mehr scheen. Nach links geht's dann ins Dorf hinein. Ich blinke links, da fiel mir's ein, bloß nicht in diese Straße rein (Röthenbachstraße)."

Ne Rumpelpiste ist das nun, das kann man den Autos nicht antun. Also fahre ich rechts ums Rathaus rum, komme um die Ecke mit Gebrumm, da steht ein Kran mitten im Weg, nach links schnell in die Kirchstraß' rein, oje geht nicht, da muss man Slalomfahrer sein. Ein jeder parkt da, wie er will, mal links mal rechts, ohne Gefühl. Da fahre ich lieber um den Kran, vielleicht bin ich dann besser dran. Doch leider ist das auch nicht so, da wird man wirklich nicht mehr froh. Beim Metzger, der Pizzeria, Sparkasse und Apotheke überall Autos, da nützt auch kein Gewimmer, bei Gegenverkehr wird's noch schlimmer. Und fährt man Richtung Feuerwehrhaus, da sieht's schon wieder super aus.

Die Uhr geht wieder, welche Freid, zeigt wieder euch die richtige Zeit. Und fährt man weiter, dann fällt auf, Baulücken ohne Häuser drauf. Da weist man Baugebiet um Baugebiet aus. Warum baut man denn da kein Haus?

Ich fahre zum ruhigsten Teil vom Ort, weil die Edeka ist fort. Der Bau steht ganz verlassen da, braucht neues Leben - das ist klar. Das ist nicht leicht, ja sogar schwer und trotzdem: Ein neuer Markt muss her. Und zwar bald, es läuft die Zeit, es gibt so viele und keiner ist bereit. Glaubt mir Leut', ihr müsst was tun, sonst kommt er noch auf Kaltenbrunn. Die passen auf, die sind da fix, und ihr steht da, habt wieder nix."

Sirenenalarm kündigte den Einzug der Festdamen an. Sie begeisterten mit einem Showtanz, den sie drei Monate lang einstudiert hatten. Um sich gleich mal selbstbewusst zu loben und für das Jubiläum 2019 zu werben: "Wia samma? Guad samma!" Zur lautstark geforderten Zugabe holten die elf Damen auch Festmädchen aus Kohlberg und Kaltenbrunn aufs Podium. Die Musik von "Angelique" und der hochprozentige Naabecker Doppelbock taten ein Übriges, dass die Stimmung unter den Besuchern schnell am oberen Anschlag war. Vorsitzender Raimund Buchmann und Kommandant Hans Rodler konnten sich auf ihre überwiegend jungen Kräfte am Ausschank und in der Küche verlassen. Die Festdamen bewährten sich zudem im Service.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.