02.03.2018 - 20:00 Uhr
Weiherhammer

Vollausbau der 2,8 Kilometer langen Gemeindeverbindungsstraße Weiherhammer-Trippach Straßenbau ab September

Einstimmig plädiert der Gemeinderat für die Instandsetzung und den punktuellen Vollausbau der 2,8 Kilometer langen Gemeindeverbindungsstraße Weiherhammer-Trippach. Bautechniker Christian Faderl vom Ingenieurbüro Renner & Hartmann stellt die Entwurfsplanung vor.

von Siegfried BockProfil

15 Zentimeter tiefe Bohrungen hätten eine unterschiedlich mächtig gelagerte Auffüllung von 25 bis 55 Zentimeter ergeben, berichtete Faderl. Im Ort seien Gehweg und barrierefreie Bushaltestellen, getrennt von der Fahrbahn, vorgesehen. Die Überprüfung der Hauptkanäle war ohne Schäden, aber bei Hausanschlüssen seien punktuell Nachbesserungen nötig.

"Baubeginn ist im September in drei Abschnitten mit Ampelanlage, die Fertigstellung im Mai 2019. Es ist mir gelungen, eine Förderung von 59 Prozent herauszuholen", sagte Bürgermeister Ludwig Biller. Die Räte erteilten der Planung und Kostenberechnung die förmliche Freigabe.

Dem wechselnden Personal und den Brandschutzmaßnahmen sei laut Antragsschreiben das höhere Betriebskostendefizit im Kindergarten St. Martin Kaltenbrunn geschuldet. Das Gremium stimmte für die Übernahme von 18 425 Euro durch die Gemeinde. Bestätigung fanden Alexander Kummer als Kommandant der Feuerwehr Kaltenbrunn und Daniel Schweiger als Stellvertreter. Ordnungsamtsleiter Martin Beyer hatte den Sachverhalt hinsichtlich der Übertragung und Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten an den Zweckverband (ZV) Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz schriftlich aufgezeigt. Falschparker und permanente Geschwindigkeitsüberschreitungen auf verschiedenen Strecken im Gemeindebereich sorgen immer wieder für Diskussionen und Beschwerden seitens der Bürger.

"Es geht dabei um die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs an bestimmten Tagen ab Oktober 2018. Brennpunkt ist die Dürnaster Hauptstraße", betonte Bürgermeister Biller. Anliegen sei, die Parksituation unter anderem im Schulbereich in den Griff zu bekommen. Der Gemeinderat stellte den Antrag an die Verwaltungsgemeinschaft zum Beitritt in den ZV. Der VG entstehen dadurch keine Kosten. Keine Einwände hatte das Gremium gegen die Neuerungen des Bebauungsplans "Schlossäcker II" in Mantel.

"Die Geschwindigkeitsmessung in der Ahornstraße hat ergeben, dass 85 Prozent die Zone 30 eingehalten haben. Nur zwei waren mit 60 Sachen unterwegs", berichtete der Rathauschef. Wolfgang Braun erinnerte an die Anträge der SPD-Fraktion. Zur Sicherheit der Kinder seien am "Roten Weg" Zufahrtsbarrieren nötig, damit Buben und Mädchen nicht ungebremst in Straßen einfahren können. Ferner wünscht die SPD die Schaffung von Ausbildungsplätzen in Verwaltung und Bauhof.

"Der Rückbau der Paul-Engel-Straße fällt in die Förderung der Bahnüberführung. Der Gehweg wird wieder hergestellt und nicht mehr beparkt", informierte Biller.

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