Gemeinderat berät über Nahversorgung
Gemeinsamer Willkommensgruß

Bürgermeister Ludwig Biller (links) nahm Erwin Rast den Eid ab. Bild: bk
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Weiherhammer
08.12.2016
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Die Zuhörer der Gemeinderatsitzung haben allen Grund zur Freude. Die Gemeinde sichert ihnen auch künftig eine umfassende Nahversorgung zu - etwa durch einen neuen Einkaufsmarkt.

Die Gemeinde und die Anwohner sind einer Meinung: Ein neuer Einkaufsmarkt muss sich ansiedeln. Zur Wahl stehen derzeit zwei Gebiete - die Freifläche an der Hubertusstraße oder an einer der freien Flächen entlang der Hauptstraße. "Wir haben den Entwurf zum Rahmenplan Hauptstraße in mehreren Arbeitsgruppen behandelt" informierte Julian Kraus von der CSU.

Ein städtebaulicher Planentwurf soll bei der "Feinsteuerung" der Flächen helfen, betonte Geschäftsleiter Claus Hellbach. Das Gremium stimmte dem Rahmenplan zu. "Wir lassen aber die Option offen, wenn nötig, auf eine andere Freifläche auszuweichen" sagte Bürgermeister Ludwig Biller. Anschließend entließ das Plenum Christian Mühlbach auf dessen Antrag aus seinem Amt. Biller dankte ihm für seine dreijährige gute Mitarbeit und vereidigte Erwin Rast als dessen Nachfolger.

Dieser übernimmt künftig auch die Sitze im Rechnungsprüfungs- sowie Bau- und Umweltausschuss. Das Gremium hob die Zweckvereinbarung l für den Betrieb der ZV-Kläranlage Mantel-Weiherhammer auf, da diese nicht mehr den "rechtlichen Gegebenheiten" entspricht. Einstimmig erließen die Mitglieder eine Verordnung bis 2026, die das Öffnen von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen regelt. Dabei handle es sich vor allem um Märkte. Die Händler dürfen ihre Stände oder Geschäfte nicht länger als fünf Stunden am Stück öffnen. Außerdem dürfe der Sonntagsgottesdienst nicht vom Betrieb beeinträchtigt werden. Der Antrag der BHS Corrugated, ein Firmenlogo mit Begrüßung an der Bahnunterführung anzubringen, löste eine längere Diskussion unter den Mitgliedern aus.

"Auch wir wollen die Leute begrüßen. Deshalb soll ein gemeinsamer Willkommensgruß geschaffen werden", forderte Biller. CSU-Sprecher Bernd Heibl stimmte dem Bürgermeister zu. Er sprach sich jedoch gegen weitere Logos aus, da diese den Verkehr gefährden könnten.

Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph regte an, das Jubiläum "300 Jahre BHS" und den Ort zu verbinden. Severin Hirmer, dritter Bürgermeister, gab zu bedenken, dass der wirtschaftliche Wert und das Alleinstellungsmerkmal der BHS berücksichtigt werden müsse. Julian Kraus sieht im Antrag der BHS eine Aufwertung für die Gemeinde. Gegen die Stimmen der SPD befürworteten die Räte den Antrag. Um die Beiträge für die Erschließung des Industriegebiets Weberschlag leichter abrechnen zu können, werden mehrere Erschließungsstraßen zu einer Einheit zusammengefasst.
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