22.03.2018 - 20:00 Uhr
Weiherhammer

Kaltenbrunner Jagdpächter erlegen 42 Schwarzkittel Rekordabschuss

Kaltenbrunn. "Die Wildschweine bereiteten uns erhebliche Probleme. Nur mit viel Aufwand und Sitzfleisch konnten wir diesen Herr werden", betonte Pächter Horst Kneuer auch im Namen von Udo Hein. 43 Stück bedeuten Rekordabschuss, sechs Sauen fielen dem Verkehr zum Opfer. "Nur aufgrund steigender Präsenz unserer Mitjäger, konnten wir die Schäden in Grenzen halten."

von Siegfried BockProfil

"Durch die starke Bejagung der Wildsauen konnte der Rotwild-Abschussplan im Gegensatz zum Rehwild (sechs überfahren) nicht komplett erfüllt werden, weil die Tiere nicht auf Äsungsflächen traten", informierte Kneuer. Erlegt wurden ferner 15 Füchse, 2 Dachse und 1 Steinmarder. Dass in der Jagdgenossenschaft ansonsten alles im Lot ist, war bei der Hauptversammlung zu erfahren. "Wir waren erneut im Wegebau tätig", sagte Vorsteher Ludwig Kummer. Nach Erstellung des neuen Katasters folge nun ein neues Verbissgutachten. Positiv fiel der Kassenbericht von Hans Bernklau aus. Die Versammlung folgte der Empfehlung des Vorstands, vier Euro pro Hektar auszuzahlen und den verbleibenden Pachtschilling für den Wegebau zu verwenden. "Ich gehe davon aus, dass alles so bleibt, wie es ist", trat Bürgermeister Ludwig Biller einer, wie er sagte, von Unwissenheit geführten Diskussion in Sachen Gemeindewald entgegen. Betriebe würden immer mehr Flächen fordern. "Obwohl eingezingelt von Staatswald, sind wir auf gutem Weg durch die Möglichkeit des Erwerbs von Wald in Niederbayern", sagte Biller.

"Die Flur wird immer nackter, es wird bloß abgeholzt, nicht gepflanzt. Die Genossenschaft sollte aktiv werden", forderte Stephan Hofmann. "Das geht nur mit der Gemeinde", warf Bernklau ein. Biller signalisierte Bereitschaft zur Begehung und weiteren Grabenreinigung und fügte an: "Wir werden eine Lösung finden."

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