04.03.2018 - 20:00 Uhr
Weiherhammer

Krieger- und Soldatenkameradschaft will verstärkt Mitgleider werben Gründungsurkunde wieder da

Gefestigt geht die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) in die nächsten zwei Jahre. Richard Schlosser führt den Verein nun in der fünften Periode.

"In Treue fest", mit diesem Wahlspruch bekräftigte die erweiterte Führungsmannschaft der KSK ihre Mit- und Zusammenarbeit. Dazu gratulieren Kreischef Heinrich Scheidler (links) und Bürgermeister Ludwig Biller (Zweiter von rechts), der seit zehn Jahren Mitglied ist. Bild: bk
von Siegfried BockProfil

Jeweils einstimmig bestätigt wurden in der von Zusammenhalt geprägten Generalversammlung zweiter Vorsitzender Karl Stahl, Kassier Hans Wolfram und der neue Schriftführer Mario Weigl. Beisitzer sind Robert Betz, Hans Rodler, Karl-Heinz Zwiebler, Wilhelm Schütze und Karl-Heinz Hasler (neu). Ihm dankte Schlosser für seine zehnjährige, zuverlässige und akkurate Protokollführung mit einem Gutschein. Nach Beschluss gehören die Revisoren Franz Klaß und Herbert Wölfl ab sofort dem Vorstand an. Im Amt bleiben Reservistenbetreuer Otto Böhm, der auch mit Karl-Heinz Zwiebler als Böllerschütze fungiert. Die Fahnenabordnung bilden Bernhard Kiener, Wilhelm Schütze und Hans Wolfram.

Nach einem würdigen Gedenken für Karl Braun, Ehrenmitglied Josef Lemberger und alle gefallenen Soldaten erinnerte Schlosser an Ereignisse des Jahres 2017. Dazu zählten auch der Kameradschaftsabend sowie die Teilnahme an den Gedenkfeiern in Röthenbach und Weiherhammer, an der Soldatenwallfahrt in St. Quirin, an Fronleichnam sowie an vier örtlichen Veranstaltungen. Das vereinsinterne Gartenfest sei buchstäblich ins Wasser gefallen und soll heuer nachgeholt werden. Höhepunkt war das 140-jährige Jubiläum. Für die perfekte Organisation galt Hans Wolfram besonderer Dank. Er erzeugte mit seinem positiven Kassenbericht Zufriedenheit. Richard Gollwitzer wird die goldene Treuenadel des Bayerischen Soldatenbunds für 40-jährige Mitgliedschaft nachgereicht.

Bürgermeister Ludwig Biller zollte der KSK im Beisein von Severin Hirmer und Johanna Krauß seine Anerkennung für die Teilnahme an Veranstaltungen in der Gemeinde und dankte für die Pflege des Kriegerdenkmals. "Der Verein lebt und zeigt sich nach außen mit dem Engagement seiner Mitglieder." Mit diesen Worten bescheinigte Kreisvorsitzender Heinrich Scheidler der KSK, dass sie kameradschaftlich gut harmoniere. Er dankte den Sammlern für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und lud zur Kreisversammlung am 18. März nach Luhe ein.

Angesichts des Mitgliederstands von 52 mit abnehmender Tendenz rief Schlosser zur intensiven Werbung auf, "denn die KSK ist aus Weiherhammer nicht wegzudenken". Schließlich gab Vorsitzender Schlosser erfreut bekannt, dass die historische Gründungsurkunde vom 18. März 1877 endlich wieder aufgetaucht sei.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.