25.07.2017 - 20:10 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Markt- und Bürgerfest mit 2000 Besuchern "Nirgends is schöner"

Vier Jahre haben die Verantwortlichen darauf gewartet. Beim fünften Markt- und Bürgerfest geht die Rechnung auf. Gutes Wetter und rund 2000 Besucher belohnen an beiden Tagen das Engagement der Vereinsgemeinschaft.

Schmetterling, Prinzessin oder doch Pirat - in der Schminkecke wird jeder Kinderwunsch erfüllt. Bild: bk
von Siegfried BockProfil

Kaltenbrunn. Viele Besucher waren in ihre ehemalige Heimat gekommen, um mit Verwandten und Freunden zu feiern. Judith und Patrick Scheerer aus Berlin sprachen von einem Kontrastprogramm zur Hauptstadt. "Wir genießen die gute Luft, die Gemütlichkeit und Lebensqualität in Kaltenbrunn." "Nirgends ist's schöner", bezeugte Helmut Hahn aus München, der hier oft im Elternhaus seiner Frau weilt.

Achtung und Respekt

"Wenn Zusammenleben ernsthaft gelingen soll, sind gute und ausgeglichene Beziehungen und Verhältnisse sowie ein Mindestmaß an Achtung und Respekt voreinander wichtig", betonte Pfarrer Matthias Weih. "Das eigene Dasein als Christ immer wieder zu überdenken, dazu gehörten Mut und offene Augen." Um 4 Uhr in der Früh hatte Franz Kaulich den Ochs am Spieß angeheizt. Zum Frühschoppen, den "Stock und Hut" mit Evergreens bereicherten, fielen noch ein paar Regentropfen. Gegen Mittag kam die Sonne heraus, und mit ihr strömten die Gäste in die "gute Stube". 250 Portionen Ochs, 180 Rollbraten und 120 Schnitzel ließen sie sich schmecken. 23 Grad luden nicht zum Baden ein, sondern ins Marktcafé der Schützen. "Wir haben alle 80 Kuchen und Torten verkauft", freute sich Klaus Ludwig mit seinem Team. Der FC hatte die "Durstlöschabteilung" mit Profi-Bedienungen im Griff. Die Nachfrage war so groß, dass sie Bier und Radler nachordern mussten.

Hüpfburg und Schminken

Die Kinder nutzten die verkehrsfreie Zone zum Toben in der Hüpfburg, beim Spielen im Sand oder sie ließen sich von Renate und Lisa Kreuz schminken. Der "Horrido-Express" leitete das Finale ein. Am Abend zog VGM-Vorsitzender Andreas Malzer, der das Fest zum ersten Mal leitete, ein positives Fazit: "Wir sind hochzufrieden. Dank der Mitarbeit der Vereine und dem Zusammenhalt der Bevölkerung hat alles gut und vor allem friedlich funktioniert. Natürlich gibt es immer Grund zu Verbesserungen."

Die "Feststube" Marktplatz war ein Anziehungspunkt für Jung und Alt, die es sichtlich genossen, das Wiedersehen mit alten Bekannten zu feiern. Am Montagmorgen rückte das ehrenamtliche Aufräumkommando samt Bauhof an.

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