27.08.2017 - 16:26 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Pfarrer Adam Nieciecki und Pfarrvikar Yesu Savariyappan verlassen Pfarreiengemeinschaft Abschied von zwei Geistlichen

Pfarrer Adam Nieciecki und Pfarrvikar Yesu Savariyappan zelebrieren ihre letzten Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft. Kirchenpfleger Hermann Bäumler und Bürgermeister Herbert Rudolph danken Nieciecki für 13 Jahre seelsorgerisches Wirken. Vereinbarungsgemäß gibt es keine Abschiedsreden des Pfarrgemeinderats.

Mit Geschenken sowie Spenden für das Hilfsprojekt in Südindien verabschiedeten amtierender Bürgermeister Herbert Rudolph (hinten, rechts), Hans Wolfram von der Kirchenverwaltung und Hermann Bäumler (hinten, von links) die Geistlichen Adam Nieciecki und Yesu Savariyappan. Bild: bk
von Siegfried BockProfil

"Sie haben sich durch neue Akzente, wertvolle Impulse und Anregungen bleibende Verdienste in unserer Pfarrei Heilige Familie erworben. Neben den Aufgaben als Pfarrer galt ihre Sorge dem kirchlichen Leben, ihre Hingabe und Mitgefühl den Alten, Kranken und oft allein gelassenen Mitmenschen" sagte der Kirchenpfleger.

Nieciecki sei bestrebt gewesen, die Einrichtungen der Pfarrei zu erhalten und zu verbessern. Zu Beginn seiner Amtszeit wurde das Pfarrhaus saniert. Bei der folgenden Kirchenrenovierung 2007 waren seine theologischen und praktischen Kenntnisse von Vorteil. Der Friedhof wurde 2008 durch Urnenstelen ergänzt. Nach längerer Planung wurde 2015 das neue Kinderhaus eingeweiht. "Diese Baumaßnahmen werden uns an ihr Amtszeit erinnern. Möge ihnen Gott gemäß ihrem Primizspruch 'Der Herr ist mein Licht und mein Heil' in Leuchtenberg viele Jahre Licht und Heil sein", schloss Bäumler.

Er würdigte dann den zweijährigen Einsatz von Pfarrvikar Savariyappan. Durch seine menschliche, nette und natürliche Art habe er schnell die Herzen erobert.

"Kommen und Gehen, es bestimmt unser Leben", sagte amtierender Bürgermeister Herbert Rudolph. Unter der Überschrift "Im Vordergrund steht das Wohl der Mitmenschen" habe Nieciecki in Weiherhammer gewirkt und sicht- und spürbare Spuren hinterlassen. "Sie haben viele Glaubens- und Lebensstationen begleitet, seit 2013 Kohlberg und ab 2015 auch Kaltenbrunn mitbetreut." Das Wort Gottes zu verkünden und den Gläubigen Mut zu machen, sei ihm gelungen. Gute Wünsche gab Rudolph auch dem, wie er bestätigte, bei vielen Mitchristen beliebten Vikar Savariyappan mit auf den Weg nach Kallmünz.

"Wir wünschen Gottes Segen auf allen euren Wegen" sang der Kirchenchor unter Leitung von Gotthard Betz. Pfarrer Nieciecki sagte "Vergelt's Gott" allen, die ihn unterstützt und in den Gottesdiensten mitgewirkt haben. "Ich wechsle nun in eine ruhigere Pfarrei und wünsche den Nachfolgern viel Freude." Pfarrvikar Yesu hob besonders die Unterstützung für die Armen in seiner Heimatgemeinde Gengaputti hervor.

Offizielle Verabschiedungen gab es auch in Kaltenbrunn und Kohlberg. "Es war nur ein kurzer gemeinsamer Weg und für alle Beteiligten sicher keine einfache Zeit." Die Umsetzung der Pfarreiengemeinschaft sei nicht ganz reibungslos vonstatten gegangen. "Aber wir müssen nach vorne schauen", betonte Kirchenpfleger Karl Bauer von St. Martin. Auch er übergab kleine Geschenke und eine Spende für das indische Hilfsprojekt. "Ich hoffe, dass die Probleme mit den Nachfolgern besser gelöst werden", bemerkte Pfarrer Nieciecki nach seinen Dankesworten.

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