Stockschützen Kaltenbrunn ziehen BIlanz
Kleiner Vereine, großes Engagement

Das Führungsquartett der Stockschützen, die sich in die zweite Bundesliga hochgespielt haben: Von links Andreas Fellner, Klaus Horn, Gerhard Müller, Stefan Koppmann mit zweitem Bürgermeister Herbert Rudolph und FC-Chef Sepp Pritzl. Bild: bk
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Weiherhammer
13.01.2017
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Nicht nur ihre Leistungen haben Bundesliga-Niveau, auch das Engagement der Stockschützen hat es: 27 von 31 Mitgliedern sind aktiv. 24 kamen zur Hauptversammlung. Und sie bestätigten für weitere zwei Jahre Abteilungsleiter Andreas Fellner junior, sportlichen Leiter Klaus Horn sowie den Kassier Gerhard Müller.

Dürnast. Das Amt des Schriftführers übernahm spontan Stefan Koppmann. Bardo Koppmann war nach 18 Jahren aus beruflichen Gründen nicht mehr angetreten.

Fellner verwies im Vereinslokal Koppmann dank Neumitglied Patrick Müller auf den Einbau einer Musikanlage in die Halle und deren Säuberung. Höhepunkt war das Georg-Koppmann-Gedächtnisturnier mit 42 Vereinen. Fellner erwähnte neben dem Faschings-, Gemeinde- und Winterturnier auch die Vereinsmeisterschaft mit Sommerfest sowie den Preisschafkopf. Sein Wunsch: mehr Teilnahme an den Veranstaltungen durch die örtlichen Vereine und Zusammenhalt. 54 Turniere, davon 17 Meisterschaften, waren zu bewältigen, wie Horn bilanzierte. Die Ausbeute des FC Kaltenbrunn: 13 Mal Platz eins, sieben Mal Platz zwei, drei Mal Platz drei, sieben Mal Platz vier, drei Mal Platz fünf. Herausragende Erfolge gelangen in der Wintersaison den Eliteschützen Harald Koppmann, Reinhold Beyerlein, Günther Hannes, Klaus Horn mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga und der dritten Mannschaft mit dem Aufstieg in die Bezirksliga. Ihr Klassenziel schafften in der Sommersaison die Teams in der Bayernliga Nord und Kreisliga.

Horn beklagte die schwache Beteiligung an den Monatsversammlungen. "Wie soll ich da die Mannschaften für Turniere aufstellen?" Um frischen Wind in die Sparte zu bringen, will der sportliche Leiter die Monatstreffs nicht mehr in der Halle, sondern beim "Houdara" als Pflichttermin sehen. Um künftig mehr Unterstützung für Horn bat deshalb Hauptvereins-Chef Sepp Pritzl.

Gerhard Müller verwies trotz der Ausgaben für Spielbetrieb, Musikanlage und neue Trikots auf einen erfreulichen Guthabenzuwachs. Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph gratulierte zur Erfolgsbilanz der Stockschützen, die ein Aushängeschild der Gemeinde wären.
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