Weiherhammer feiert Silvesterparty am Rathausplatz
Mit Schwung und Begeisterung ins Jubiläumsjahr

Bürgermeister Ludwig Biller und seine Vertreter Severin Hirmer sowie Herbert Rudolph stießen mit Julian Kraus (von rechts) auf die gelungene Silvesterparty an.
Vermischtes
Weiherhammer
01.01.2017
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Zuerst sind nur wenige da, aber dann kommt die Party am Beckenweiher so richtig in Schwung. Als Großfamilie feiert Weiherhammer am Rathausplatz gemeinsam ins Jubiläumsjahr.

Die gut 500 Gäste trotzten der klirrenden Kälte und begingen ausgelassen den Jahreswechsel. Um das Fazit der Veranstaltung vorwegzunehmen: Bei einer Silvesterparty zum Auftakt und wieder zum Abschluss des Jubiläums soll es nicht bleiben. Das forderten auch die begeisterten Besucher übereinstimmend immer wieder mit Aussagen wie "eine super Party" oder "mein schönstes Silvester". Für Hauptorganisator Julian Kraus, der den ganzen Abend trotz der vielen Arbeit strahlte, und seine fleißigen Helfer ist dies das größte Lob und zugleich eine Verpflichtung.

Obwohl sich zu Beginn nur wenige Besucher am mit Stehtischen und lodernden Feuerstellen ausgestatteten Rathausplatz einfanden, blieb Kraus optimistisch. Er sollte Recht behalten. Je näher der Jahreswechsel rückte, umso mehr dick eingemummte Bürger kamen. Einige hatten sogar ihre auswärtigen Silvestergäste mitgebracht.

An den Verkaufsbuden für Glühwein, Kinderpunsch und Sekt herrschte Hochbetrieb. Hopfengetränke waren nicht groß gefragt. Es war zu kalt. An den Feuerstellen und den Stehtischen standen sie Gäste dichtgedrängt beieinander.

Vom Fenster des Sitzungssaales aus wurden sie immer über die genaue Uhrzeit sowie über die geplanten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr informiert. Die letzten Sekunden bis zum Jahreswechsel zählten die Besucher gemeinsam laut mit, fielen sich dann in die Arme, stießen auf das neue Jahr an, hielten ihre vom Vereinskartell ausgeteilten Wunderkerzen in die Höhe und bewunderten die unzähligen abgeschossenen Leuchtraketen und Böller. Das angekündigte große Feuerwerk des Vereinskartells fand nicht statt, weil es es nicht geliefert worden war. Das fiel aber nicht groß auf, weil die Weiherhammerer reichlich Explosives mitgebracht hatten. Bis auf einige Hartgesottene, die eisern der Kälte trotzten, leerte sich der Platz bis 1 Uhr.
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