11.03.2018 - 20:00 Uhr
Weiherhammer

Weiherhammerer Jagdgenossen freuen sich über Effekt der Warnreflektoren Weniger Wildunfälle

Das gute Verhältnis zwischen Grundstückseigentümern und Jägern sowie Hege und Pflege lobte Vorsteher Hubert Wildenauer in der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft am Freitag im Hotel Witt am See. Nach einem delikaten Rehessen berichtete Wildenauer über die Instandsetzung des Schwaigwegs mit Mineralbeton.

von Siegfried BockProfil

Im Bereich Haidenaab/Lohbachwinkel wurde nach den Wünschen der Naturschutzbehörde eine Grabenreinigung durchgeführt. Die zweite Hälfte sei im September geplant. An Bürgermeister Ludwig Biller richtete Wildenauer die Bitte, bei der Gemeindeverbindungsstraße nach Trippach wegen der Feuchtigkeit die erforderlichen Drainagen-Anschlüsse zu veranlassen.

"Der digitale Jagdkataster ist für uns zu teuer", bemerkte Wildenauer. Dessen Sohn Stefan wies einen Gewinn von rund 160 Euro aus. Der Vorschlag des Jagdvorstehers, für den Verbleib des Jagdpachtschillings in der Kasse einen Pauschalbetrag von 3000 Euro für Wegebau und Grabenreinigung sowie 600 Euro für Wildverbrämungsmittel einzusetzen, fand Zustimmung. Lediglich Adolf Küblböck stellte den Antrag auf Auszahlung des Pachtschillings an den Landesbund für Vogelschutz.

Otmar Schmid, der zusammen mit seinem Bruder Bernd Jagdpächter ist, dankte für das gute Einvernehmen. "Der Abschussplan wurde erfüllt. Ferner wurden drei Frischlinge und zwei Keiler erlegt." Schmid führte den Rückgang der Wildunfälle auf drei auf die angebrachten Warnreflektoren zurück. "Ich bin heilfroh, dass bei uns Einigkeit herrscht", betonte Bürgermeister Ludwig Biller, der Hilfe beim Wegebau zusagte. Wildenauer bat um Meldung von Grundstücksveränderungen. Und: "2019 steht die Wahl eines Nachfolgers an, weil ich satzungsgemäß ausscheide", signalisierte der im 19. Jahr tätige Vorsteher.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp