Bezirksliga Nord: Detag Wernberg dreht Partie und gewinnt 4:3
Raigering gibt Spiel aus der Hand

Lokales
Wernberg-Köblitz
15.04.2013
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Anhang und Spieler des TSV Detag Wernberg mussten gegen den SV Raigering durch ein Wechselbad der Gefühle, ehe der insgesamt gesehen etwas glückliche aber nicht unverdiente 4:3-Sieg feststand. Nach der frühen Gästeführung schien sich aufgrund der anschließenden Raigeringer Überlegenheit eine weitere Niederlage für den TSV anzubahnen, doch die Köblitzer konnten die Vorentscheidung abwenden, drehten mit großem Kampfgeist das Spiel und lagen nach etwas mehr als einer Stunde sogar mit 4:1 in Führung.

In der Schlussviertelstunde schlich sich bei der Arnold-Elf allerdings der Schlendrian ein und Raigering kam auf 4:3 heran, so dass der TSV bis zum Schlusspfiff zittern musste, ehe der erste Dreier im Jahr 2013 in der Bezirksliga Nord eingefahren war. Beide Mannschaften begannen die Partie offensiv mit Großchancen durch Jakub Sindelar für den TSV (6.) und Florian Hiltl (9.) für den SV, wobei beide Torhüter ihr Können zeigten. Obwohl Nikolai Seidel die Raigeringer nach einem Konter in Führung schoss (14.), konnten die Gäste die Verunsicherung des TSV bei einer Reihe guter Gelegenheiten nicht zur Vorentscheidung nutzen. Nach einer halben Stunde kämpfte sich Detag zurück ins Spiel und wurde belohnt, als Edgar Drat eine Hereingabe am kurzen Pfosten per Hacke verlängerte und Florian Polster zum Ausgleich eindrückte (37.). Nun ließ die Heimelf nicht locker und kam durch den, für den verletzt ausgeschiedenen Daniel Bäumler (28.), eingewechselten Julian Hösl zur 2:1-Führung (44.).
Nach dem Seitenwechsel war zunächst Detag mit einer Großchance von Polster (48.) an der Reihe, bevor Raigering durch Marco Jank (50.) sowie Alexander Greger und Seidel binnen weniger Sekunden (53.) drei hundertprozentige Möglichkeiten fahrlässig liegen ließ. Nun kam die stärkste Phase der Detag-Elf, die durch einen Doppelpack von Edgar Drat (60./63.) für die vermeintliche Entscheidung sorgte. Für Wernberg öffneten sich bei Kontern nun immer wieder Räume, aber es wurde noch einmal eng, nachdem Hiltl (78.) einen Elfer verwandelte und Seidel (90.) nach einem Lattenabpraller zum 4:3 abstaubte.
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