Detag Wernberg muss seine Auswärtsschwäche mit Heimsieg gegen Vohenstrauß kaschieren
Starker Aufsteiger zu Gast

Der Wernberger Jakub Sindelar (links) im Zweikampf gegen den Plößberger Tobias Schiener. Der TSV Detag verlor während der Woche sein nächstes Auswärtsspiel. Jetzt müssen die Punkte zu Hause gegen Vohenstrauß geholt werden. Bild: Gebert
Lokales
Wernberg-Köblitz
27.04.2013
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Durch die eklatante Auswärtsschwäche und den damit verbundenen beiden Niederlagen beim SV Hahnbach (0:5) und SV Plößberg (0:1) brachte sich der TSV Detag Wernberg in der Bezirksliga Nord nicht nur wieder in akute Abstiegsgefahr, sondern auch erneut unter den Druck, im folgenden Heimspiel unbedingt gewinnen zu müssen.

Dabei sollten die beiden Heimsiege zuvor so etwas wie eine Befreiung sein und der Arnold-Elf das nötige Selbstvertrauen geben, endlich auch mal wieder auswärts punkten zu können. Doch weit gefehlt. In Hahnbach wurden die "Lila-Weißen" förmlich auseinander genommen und hatten keinerlei Siegchance. Am Mittwoch in Plößberg musste der TSV dann mit dem letzten Aufgebot antreten. An der kämpferischen Leistung gab es am Mittwoch kaum etwas auszusetzen, im Angriff konnten die "Lila-Weißen" aber kaum Durchschlagskraft entwickeln, so dass auch im fünften Auswärtsspiel im Jahr 2013 kein Treffer gelang.

Trotz der augenscheinlichen Misere gilt es nun die Köpfe wieder hoch zu nehmen und mit vereinten Kräften zu versuchen, größeres Unheil abzuwenden. Mit der SpVgg Vohenstrauß kreuzt am Samstag (16 Uhr) ein starker Aufsteiger im Detag-Stadion auf, der in den letzten Wochen durch eine Erfolgsserie den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen konnte. Erst am letzten Sonntag musste die Elf von Trainer Rainer Summerer gegen Spitzenreiter SC Ettmannsdorf die erste Niederlage (0:1) im Jahr 2013 hinnehmen, sie geht aber trotzdem als Favorit ins samstägliche Match. Bei den Köblitzern kann Trainer Robert Arnold wieder auf Patrick Schmid, Christoph Reis und Alexander Luff zurückgreifen, bangt aber weiterhin um den Einsatz von Florian Polster, der als zweiter Stürmer wichtig wäre. Auf der Verletztenliste stehen weiterhin Daniel Bäumler, Edgar Drat und Ersatzkeeper Michael Baumann. Oldie Stefan Ott, der in Plößberg ein überraschend starkes Aushilfscomeback feierte, steht aufgrund der etwas verbesserten Personalsituation diesmal nicht im Aufgebot.
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