23.08.2011 - 00:00 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Gemeinderundfahrt im Vorfeld der Bürgermeisterwahl - Wie sich die Dörfer entwickelt haben Von Abwasser bis Windkraft

Aufzeigen, wie sich die Marktgemeinde entwickelt hat: Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl am 25. September boten Bürgermeister Georg Butz und der CSU-Ortsverband Wernberg-Köblitz der Bevölkerung eine Gemeinderundfahrt durch den östlichen Teil der Marktgemeinde an. Der westliche Teil folgt am Samstag.

von Autor WEEProfil

Gemeinsam mit Marktrat Konrad Kiener moderierte Bürgermeister Butz die Fahrt, die zunächst in den Ortsteil Schiltern führte. Dort gab es einen Stopp an der Pumpstation, in der Nähe des Feuerwehrhauses. Wie auch die anderen östlichen Gemeindeteile wurde Schiltern in den letzten Jahren an die zentrale Kläranlage anschlossen - eine Baumaßnahme, die allein im östlichen Bereich mehrere Millionen Euro kostete. Jedoch habe sich die Gemeinde noch über gute Fördersätze freuen dürfen und deshalb habe man sich auch entschlossen, möglichst viele Ortsteile zentral an die Kläranlage anzubinden. Als letzter Ortsteil werde nun Diebrunn angeschlossen.

Sofort benachrichtigt

Im Zuge dieser großen Baumaßnahme wurden die Pumpwerke auch mit Funkstörmeldern ausgestattet, damit die Klärwärter bei Problemen sofort eine entsprechende Benachrichtigung erhalten.

Weiter ging es dann über Losau nach Woppenhof und Deindorf. Dort gab es den nächsten Stopp, denn vor der St.-Leonhard-Kirche steht seit einigen Monaten ein historisches Kunstdenkmal - ein sehr alter Reibstein, der einst Deindorf gehörte und nun wieder ins Dorf seinen Weg zurückgefunden hat. Der Reibstein diente bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, unter Verwendung von feuchtem Sand, zum Schärfen der Wetzsteine für Sensen und Sicheln.
Im Zuge von Bauarbeiten Anfang des 20. Jahrhunderts sollte der Reibstein entsorgt werden. Dr. Hans Gamringer aber rettete den Stein, indem er ihn mit nach Hause nahm. Anfang des Jahres gab er ihn nun an die Dorfgemeinschaft als Geschenk zurück. Der Reibstein mit seinen doch etwas ungewöhnlich anmutenden kreisrunden Mulden hat jetzt einen gebührenden Platz erhalten und eine entsprechende Hinweistafel erklärt seine Funktion.

Im östlichen Bereich hat sich der Marktrat laut Butz auch für einen Standort von Windkrafträdern ausgesprochen - Nähe Deindorf/Wittschau - da hier auch die Voraussetzungen gegeben wären. Die Höhenverhältnisse würden für eine gute Nutzung der Windverhältnisse in diesem Bereich sprechen. Die Panorama-Rundfahrt machte dies auch sehr deutlich - der Blick konnte aufgrund der sehr guten Wetterverhältnisse bis zum Parkstein schweifen.

Samstag zweiter Teil

Die Fahrt führte dann weiter nach Schwarzberg und von dort aus nach Glaubendorf. Bei einer gemütlichen Plauderrunde stärkte man sich anschließend im Gasthaus Meißner in Glaubendorf mit einer Brotzeit, bevor es dann über Rattenberg, Alletshof und Kötschdorf zurück nach Unterköblitz ging. Am Ende der Rundfahrt stellte so mancher Teilnehmer fest, dass die Dörfer sehr schön und gepflegt seien. Man spüre den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaften. Am kommenden Samstag findet der zweite Teil der Gemeinderundfahrt statt - diesmal in den Westen der Marktgemeinde.

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