24.08.2014 - 00:00 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Oberköblitzer Feuerwehr feiert Naabfest mit vielen Gästen Viel Musik um die Ohren

von Autor WTOProfil

Die 39. Auflage des Naabfestes der Feuerwehr Oberköblitz fand am Wochenende statt. Während am Samstagabend die Jugend und alle Junggebliebenen mit der "Feuerwehr-Rocknacht" und der Spitzen-Formation "Bayernwald-Rebellen" voll auf ihre Kosten kamen, waren es am Sonntag vor allem die Kleinen.

Am Wochenende kam das Fest-Team um Vorsitzenden Markus Eichstätter trotz kühler Temperaturen ganz schön ins Schwitzen. Für das gesamte Fest hatte sich das Team wieder ein umfangreiches Programm mit vielen Höhepunkten einfallen lassen. Bereits zum 39. Mal feierte die Feuerwehr Oberköblitz ihr Naabfest, wiederum ausgiebig mit zahlreichen Attraktionen.

Wie entstand alles? Auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Theo Albrecht wurde zur Deckung der steigenden Vereinskosten vom 11. bis 13. Juni 1976 erstmals das Naabfest gefeiert. Als Starkapelle konnten damals die "Original fidelen Egerländer" verpflichtet werden. Während in den Anfangsjahren das Naabfest als mehrtägige Veranstaltung auf dem alten Festplatz in Oberköblitz stattfand, wurde die Feier ab 1987 als Gartenfest zum neuen Gerätehaus in Unterköblitz verlegt.

Seit dem 125-jährigen Gründungsjubiläum 1997 wurde das "Naabfest" wieder ein Zeltfest und kehrte an seinen Ursprung zurück. Am alten Oberköblitzer Festplatz nahe der Naab fand das Naabfest nach knapp zehn Jahren wieder seine Heimat. Das frühherbstliche Wetter bescherte der Oberköblitzer Feuerwehr am Samstag auch aufgrund der nur knapp zweistelligen Temperaturen einen Einbruch der Besucherzahlen. Heiße Musik, aber nur zum Teil ausgelassene Stimmung sorgte am Samstagabend vor allem bei der Jugend für ein stimmungsvolles Ambiente.

Die vom Gäubodenfest bekannten "Bayerwald-Rebellen" begeisterten mit einem Mix aus Volksmusik, aktuellen Hits, Ohrwürmern und rockigen Klängen die Besucher im Festzelt. Die erfolgreiche Formation besteht aus Markus Lößl (Leadgitarre (E-Gitarre) - Akustikgitarre - Bassgitarre - große Trommel - Gesang), Markus Zimmermann (Schlagzeug - Cajon (Holzkistl) - Gesang), Martin Ebenhöch (Keyboard - Akkordeon - Gesang), Markus Bayer (Trompete - Keyboard - Gesang) sowie Franz Ferstl (Klarinette - Saxophon - Gesang).

Schließlich reicht es von Slavko Avsenik und seine Ofenkierer bis hin zu Peters Fendt-Lettn-Song alias 500 miles. Weiter ging es über tief urbayerische Zwiefache und Boarische bis hin zu Bierzelt-Gröhlern wie "Hände zum Himmel" oder Peters Freimberger "Hell alias Highway to Hell von AC/DC. Auch Kirwa-Kracher wie "Kirwagaudi" und der legendäre "Elbertritscher-Tanz" gehörten genauso dazu wie vieles, vieles mehr. Fehlen durften weder altbewährte Schlager wie "Griechischer Wein" als auch neuere wie "Atemlos", die die Stimmung anheizten.

Traumhafte Feuerwehr-Rocknacht

Am Festplatz herrschte von den Veranstaltern bestens organisiert eine traumhafte "Feuerwehr-Rocknacht", die ihresgleichen sucht. Die Organisatoren hatten mit den "Bayernwald-Rebellen" wahrlich wieder einen Supergriff getätigt. Sie boten Stimmungsmusik vom Besten. Das begeisterte Publikum stimmte mit der Musik der gut bewährten Formation ein. Der kalte Abend sorgte im Zelt jedoch für einen geringeren Besucher-Zustrom als in den vorherigen Jahren.

Aber für die Festbesucher war nicht nur stimmungsmäßig bestens gesorgt, sondern auch kulinarisch. Oft regelrecht "belagert" war der Stand mit der Holzofenpizza. Die selbst kreierten und fantastisch schmeckenden Pizzavarianten fanden ständig ihre Abnehmer und wurden von den Kunden mit viel Genuss verzehrt. Seinen Höhepunkt fanden die Feierlichkeiten am Sonntag (weiterer Bericht folgt). An diesem Tag standen die Kinder im Mittelpunkt.

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