13.08.2014 - 00:00 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

SpVgg am Doppel-Spieltag gegen Kleinwinklarn und in Trausnitz - Anstoß am Freitag und Sonntag ... Kein Zuckerschlecken für Schönsee

An Wochenende steht auch in der Kreisklasse West ein Doppel-Spieltag auf dem Programm. Lediglich der TSV Klardorf (4./3) und der SC Ettmannsdorf II (8./3), deren Duell auf den 3. Oktober verlegt wurde, gehen nur am Sonntag an den Start. Anpfiff der Partien am Freitag, 15. August, und Sonntag, 17. August, ist jeweils um 15 Uhr.

Der Stullner Keeper Jonas Schmidl (grünes Trikot) fängt den Ball vor dem Klardorfer Florian Liebl ab. Den Stullnern steht ein "Schwandorfer Wochenende" gegen die Eintracht und den SC Weinberg bevor. Bild: bwr
von Joachim LuffProfil

SV Kemnath a.B (1. Platz/6 Punkte). A: Altenschwand/H: Klardorf

"Wir haben mit den zwei Siegen einen optimalen Start hingelegt, mehr nicht", sagt Kemnaths Trainer Gerald Lösch. Für den SVK gelte es, sich in der Kreisklasse zurechtzufinden und mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. In den beiden Spielen am Wochenende erwartet der SV in Altenschwand und zu Hause gegen Klardorf zwei ganz dicke Brocken, gegen die trotz vier fehlender Spieler vier Punkte angepeilt werden.

SpVgg Schönseer Land (2./6) H: Kleinwinklarn/A: Trausnitz

Großes Lob zollte SpVgg-Trainer Hans-Jürgen Linge seinem Team nach dem 1:0-Sieg in Teublitz, ob der großen Moral, die sie trotz einstündiger Unterzahl zeigte. Obwohl zwei Startsiege gelangen, will der Coach noch nicht von einem gelungenen Start sprechen, sondern erst die schweren Spiele am Wochenende abwarten. Am Freitag erwartet die SpVgg in Stadlern mit Absteiger SC Kleinwinklarn einen Titelanwärter. Am Sonntag beim heimstarken TSV Trausnitz wird es vermutlich ebenfalls kein Zuckerschlecken, aber die SpVgg will sich den beiden Aufgaben mit dem Selbstvertrauen der ersten beiden Spiele stellen. Es fehlen Kick und Ziegler, wieder dabei ist Flöttl.

TSV Stulln (3./4 A: FTE Schwandorf/H: Weinberg

Die Stullner bekommen es am Wochenende mit den beiden Schwandorfer Aufsteigern zu tun. Gegen die sicherlich nicht zu unterschätzenden Eintracht Schwandorf und dem SC Weinberg will der TSV nachlegen und laut Trainer Georg Winkler möglichst vier Punkte einfahren. Der TSV-Coach wird in beiden Partien die bestmögliche Mannschaft aufs Feld schicken.

TSV Klardorf (4./3) A: Kemnath

Der TSV Klardorf kann aufgrund der Spielverlegung des Freitagspiels in Ettmannsdorf ausgeruht ins schwere Match gegen Spitzenreiter Kemnath gehen. Bis auf zwei Verletzte hat Trainer Jürgen Ubykin alle Mann an Bord. In Kemnath rechnet er mit einer schweren Aufgabe, will aber sein Team aus einer kompakten Abwehr über Konter zum Erfolg führen, was ein Remis sicherlich wäre.

SC Teublitz (5./3) A: Nabburg/H: Bruck

Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen Schönseer Land ist beim SC Teublitz am Wochenende Wiedergutmachung angesagt. Trainer Harald Frankl fordert von seinen Schützlingen aus den Partien in Nabburg und gegen Bruck die volle Punktzahl, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Es fehlen Stahl, Kilmann und Pinheiro.

FTE Schwandorf (6./3) H: Stulln/ A: Ettmannsdorf II

Die Eintracht pocht nach der ersten Punktspielniederlage nach zehn Monaten auf Wiedergutmachung. Am Freitag präsentiert sich nach FTE-Trainer Rupert Frimbergers Meinung mit Stulln eine echte Spitzenmannschaft in der Kreisstadt. Das Trainerteam der Eintracht versuchte während der Woche im Training die Fehler der Vorwoche in der Defensive abzustellen. Auch für das Auswärtsspiel am Sonntag beim Stadtderby in Ettmannsdorf sind alle Spieler motiviert und wollen punkten.

SC Kleinwinklarn (7./3) A: Schönsee/H: Nabburg

Nachdem nun der erste Dreier eingefahren ist, gilt es für den SC Kleinwinklarn am Freitag beim Meisterschaftsfavoriten, wie Trainer Harald Zisler die Schönseer einschätzt, nachzulegen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hält der SC-Coach dies durchaus für möglich. Am Sonntag soll mit Unterstützung des heimischen Publikums gegen Nabburg der nächste Dreier folgen.

SC Ettmannsdorf II (8./3) H: FTE Schwandorf)

Die Landesligareserve geht nur am Sonntag im Derby gegen Aufsteiger Eintracht auf Punktejagd. Dabei erwartet SCE-Trainer Sebastian Hierl eine gut eingestellte Eintracht. Hierl hofft, dass seine Mannschaft an die Leistung vom letzten Spiel gegen Altenschwand anknüpfen und mit einer besseren Chancenverwertung den zweiten Heimsieg einfahren kann.

SV Fischbach (9./3) - A Bruck/H Altenschwand)

"In Kemnath waren wir chancenlos und mit dem 0:4 noch gut bedient", gibt Fischbachs Trainer Robert Schafbauer zu. Am Wochenende ist der SV zwar durch die Rückkehr der Urlauber Loibl, Jobst und Köppl personell wieder besser bestückt, doch mit einer ähnlichen Leistung wie in Kemnath wird auch in den Derbys in Bruck und gegen Altenschwand kaum etwas zu holen sein. Deshalb hofft der SV-Coach, dass seine Truppe wieder an das Niveau des ersten Spiels anknüpfen kann. Vier Punkte sind das Ziel.

TSV Trausnitz (10./3) A: Weinberg/H: Schönsee)

Nach dem hart umkämpften Sieg gegen Eintracht gilt es am Freitag auf dem Weinberg nachzulegen. Dabei will der TSV den Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen. Mit Schönsee wird am Sonntag einer der Topfavoriten auf den Titel im Pfreimdtal erwartet. Hier wäre Spielertrainer Sebastian Lang, je nach Ausgang des Freitagspiels, eventuell mit einem Remis hochzufrieden. Vor allem im kämpferischen Bereich gilt es zuzulegen. Zwei Feldspieler werden fehlen. Das größere Problem sieht der TSV-Coach allerdings zwischen den Pfosten, weil sowohl Klar als auch Schmid nicht zur Verfügung stehen.

SV Altenschwand (11./1) H: Kemnath/A: Fischbach

"Gut gespielt, aber an den eigenen Fehlern gescheitert", so die Diagnose von Altenschwands Trainer Hubert Scheinost, der bei der Niederlage in Ettmannsdorf zu wenig Bewegung in der Offensive ausmachte. Somit steht der SVA bereits mit dem Rücken zur Wand. Am Doppelspieltag hält der SV-Coach Kemnath für die leichtere Aufgabe, da sein Team seiner Meinung nach klarer Außenseiter sei. Zielsetzung für beide Partien sind vier Punkte, wobei sich am Aufgebot nichts ändert.

TV Nabburg (12./1) H: Teublitz/A: Kleinwinklarn

Gegen Bruck verpasste der TV beim 0:0 den ersten Sieg der Saison, der jetzt im zweiten Heimspiel in Folge gegen Teublitz gelingen soll. Dass dies gegen den Titel-Mitfavoriten sehr schwer wird, ist den Nabburgern bewusst, zumal immer noch einige Stammspieler wegen Verletzung und Urlaub fehlen. Am Sonntag reist die junge TV-Truppe nach Kleinwinklarn und möchte von dort wenigstens einen Zähler entführen. .

SpVgg Bruck (13./1) H: Fischbach/A: Teublitz

Durch die Nullnummer in Nabburg befinden sich die Brucker schon jetzt im Tabellenkeller. Mit dem Doppelspieltag im Derby am Freitag gegen Fischbach und am Sonntag in Teublitz besteht für die SpVgg die Möglichkeit, in der Tabelle nach oben zu kommen. Vor allem daheim gegen Fischbach ist ein Dreier fast schon Pflicht. Lediglich hinter dem Einsatz von Kayl steht ein Fragezeichen.

SC Weinberg (14./0) H: Trausnitz/A: Stulln

Nach dem Fehlstart in der neuen Spielklasse bekommt es der Aufsteiger am Doppelspieltag erneut mit zwei kampf- bzw. spielstarken Gegnern zu tun. Bei der Konstellation der Partien ist im Heimspiel gegen die unbequemen Trausnitzer am Freitag ein Dreier absolute Pflicht, dann könnte das Team von Trainer Richard Wagner am Sonntag mit nicht so großem Druck zum heimstarken TSV Stulln fahren.

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