Videosprechanlage für das Schulgebäude - Unbefugte haben keinen Zutritt
Sicherheit geht vor

Der Haupteingang zum Schulgebäude bleibt während des laufenden Schulbetriebs zu: Der Bauausschuss genehmigte den Einbau einer Videosprechanlage. Bilder: Völkl (3)
Lokales
Wernberg-Köblitz
25.04.2013
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Wieso braucht die Volksschule eine Videosprechanlage? Grund dafür ist laut Bürgermeister Georg Butz "eine nicht berechtigte Person, die hier im Herbst Schulkinder angesprochen hat".

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses berichtete Butz, dass die Zugangstüren zum Schulhaus in Unterköblitz seit einiger Zeit aus Sicherheitsgründen während des laufenden Schulbetriebs verschlossen sind. Die Haupttür kann derzeit nicht über einen Türöffner geöffnet werden. Bei Anlieferungen für die Schule oder auch bei Eltern, die ihre Kinder während des Schulbetriebs abholen oder bringen, muss die Tür immer manuell vor Ort aufgemacht werden. Gleiches gilt für Elternsprechstunden und ähnliches.

Wer davor steht

Von seiten des Schulaufwandsträgers ist nun vorgesehen, eine Videosprechanlage, bestehend aus einer Türstation und drei Innenstationen (Lehrerzimmer Sekretariat und Hausmeister), zu installieren. Von den Innenstationen aus kann dann eingesehen werden, wer vor der Tür steht, um dann zu öffnen. Die Verwaltung hatte ein Angebot von der Pfreimder Firma Hägler eingeholt, die bereits für die gesamte Elektroinstallation einschließlich der System-Steuerung im Schulgebäude verantwortlich zeichnete. Die Kosten für die Sprechanlage inklusive Montage und Verkabelung betragen 4349 Euro. Nicht enthalten ist der Umbau des Türöffners. Der Bauausschuss war mit der Umrüstung einverstanden.
Die Feuerwehr Wernberg möchte gerne am westlichen Eingang des Feuerwehrhauses in Unterköblitz eine Überdachung (3,50 mal 4,75 Meter) bauen und die Fläche als Freisitz nutzen. Im Vorfeld wäre eine gepflasterte Fläche von rund 24 Quadratmetern vorgesehen, wobei 14 Quadratmeter schon gepflastert sind. Kanalschächte könnten geruchsdicht verschlossen, die gemeindlichen Leitungen gesichert werden. Die Kosten - Arbeitsleistung und Material - trägt die Feuerwehr selbst. Der Bauingenieur der Marktgemeinde, Wolfgang Geitner, fertigt die Bauantragsunterlagen in seiner Freizeit. Auch gegen dieses Vorhaben hatte das Gremium nichts einzuwenden.

Hohlräume verpressen

Im Zuge der Baumaßnahme "Austraße" wird der alte Mischwasserkanal von der Einmündung der ehemaligen B 14 bis zur Einmündung Feldstraße erneuert. In den erst 18 Jahren alten Mischwasserkanal vom bestehenden Abwasserpumpwerk bis zum Kindergarten St. Anna dringt an den Verbindungsstücken - also in den Zu- und Ablaufrohren an den fünf Schächten - Grundwasser ein. Bei der erforderlichen Abdichtung liegt die große Unbekannte darin, wie groß die Hohlräume hinter den Kanalrohren bereits ausgespült sind. Sie müssen erst verpresst werden. Die Baufirma Schnurrer übernimmt die Arbeiten für 8423 Euro.
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