Zur Eröffnung der Gewerbeschau Rundgang mit Ehrengästen - Hanisch: Qualität statt "Geiz ist ...
"Zeigen, was es vor Ort gibt"

Das Wetter war ideal für die Gewerbeschau. Die Besucher drängten sich gestern auf dem Freigelände und in der Halle. Bild: dma
Lokales
Wernberg-Köblitz
22.04.2013
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Dem Bürger, dem Verbraucher zeigen "was es bei uns gibt und was wir für ihn leisten können" - so kurz und präzise umriss der Gründungsvorsitzende des Gewerbevereins, Axel Römisch, das Ziel der Ausstellung "Blickpunkt Wernberg-Köblitz".

War am Samstag der Regen Dauergast, so setzte am Sonntag bei freiem Eintritt ein Ansturm auf die 38 Aussteller aus Wernberg-Köblitz, den Nachbargemeinden und -landkreisen ein. Weit über 3000 Besucher schätzten die Organisatoren.

Bei der Eröffnung am Samstag gratulierten stellvertretender Landrat Joachim Hanisch, die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und Bürgermeister Georg Butz zur mittlerweile sechsten Ausstellung. Hanisch fand es enorm wichtig, dass sich Gewerbe und Handwerk präsentieren. "Man gewinnt an Kundeneinzugsgebiet. Die Verbraucher sehen, wer hinter den Produkten und Dienstleistungen steht, wo ein vernünftiger Service und Kundendienst geboten wird. "Qualität statt Geiz ist geil", das zahle sich auch für den Kunden aus.

Bürgermeister Georg Butz würdigte die Initiative des Gewerbevereinsvorsitzenden Michael Starkmann und seines Stellvertreters Thomas Großmann, ebenso die Anstöße des Gründungsvorsitzenden Axel Römisch. Ihre beständige Arbeit zahle sich aus. Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder betonte, dass die vielen Ausstellungen, die derzeit laufen, ein gemeinsames Ziel hätten: "Dem Kunden zeigen, was es hier vor Ort gibt". Es nütze wenig, von der Stärkung des ländlichen Raumes zu sprechen. Mann "muss auch etwas dafür tun". Die Gewerbeschau in Wernberg-Köblitz biete eine gute Gelegenheit, sich bei anstehenden Veränderungen in den eigenen vier Wänden zu informieren und sich beraten zu lassen.

50 Mitglieder

Axel Römisch erinnerte daran, dass der Gewerbeverein bereits knapp 16 Jahre mit rund 50 Mitgliedern die Weichen stellt. Er sei aus einer lockeren Infoveranstaltung hervorgegangen, bei welcher der damalige zweite Bürgermeister Georg Butz gleich initiativ wurde und auf eine Vorstandswahl drängte. So war Römisch, seit einem Jahr unternehmerisch tätig, plötzlich im Amt. Er hat das Schiff gut auf Kurs gebracht. Römisch freute sich, dass Starkmann und Grossmann jetzt die Fäden in der Hand halten. Den Ausstellern dankte er für ihre Mühe bei den Vorbereitungen.

Michael Starkmann drückte den Ehrengästen die neue Ansichtskarte von Wernberg-Köblitz in die Hand, die der Gewerbeverein gestaltet hat. Ansichten des regionalen Gewerbes bekamen die Gäste beim Rundgang durch die Halle und über das Freigelände: von Haustechnik und ausgeklügelten Heizsystemen über Bodenbeläge, Telekommunikation, energieffizienten Baumaterialien, Fassadenbeschichtungen und Campingbedarf bis zur neuen Espressomaschine. Und beim Stand einer Steuerkanzlei dachten Hanisch, Schieder und Butz an Uli Hoeness: "Der könnt's brauchen", hieß es amüsiert. (weiterer Bericht folgt)
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