09.11.2017 - 20:00 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags verabschiedet Georg Butz: "Gutes Vorbild als Bürgermeister"

Bürgermeister Georg Butz übergibt in wenigen Tagen sein Führungsamt im Rathaus an Konrad Kiener und zieht sich ins Privatleben zurück. Damit einher geht auch Butz' Ausscheiden aus der Position des stellvertretenden Kreisvorsitzenden im Bayerischen Gemeindetag. So traf sich der Kreisverband in seiner Heimatgemeinde, um ihm auch dadurch die Ehre zu erweisen. Eine Stunde nahmen sich die Bürgermeister aus dem Landkreis Zeit, um ihren Kollegen aus dem Kreisverband zu verabschieden.

Georg Butz (Mitte) scheidet aus dem Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags aus. Sein Nachfolger als stellvertretender Vorsitzender wurde Thomas Falter (Zweiter von links). Bild: Dobler
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Den Reigen der Laudatoren eröffnete Direktor Stefan Graf vom Bayerischen Gemeindetag in München. Er nannte Butz "ein gutes Vorbild als Bürgermeister für viele andere". Werner Fischer, stellvertretender Bezirksvorsitzender im Gemeindetag und Bürgermeister von Bernhardswald, lobte Butz als "einen guten Kollegen mit dem Herz am rechten Fleck". Fischer machte aus seinem eigenen Herzen keine Mördergrube: "Mich frustriert, wie der Bürger zurzeit mit uns umgeht." Für den Landkreis Schwandorf sprach der stellvertretende Landrat Jakob Scharf. Auch er war früher im Gemeindetag aktiv, als Kreisvorsitzender. "Es hat sich einiges geändert am allgemeinen Klima, aber auch vieles zum Positiven", versicherte er. Die herzlichste Worte kamen vom Neunburger Bürgermeister Martin Birner, der dem Kreisverband als Vorsitzender vorsteht und Butz als väterlichen Freund empfindet. "Ich danke dir im Namen aller Kollegen", sagte er dem Scheidenden.

Nachfolger von Georg Butz als stellvertretender Kreisvorsitzender im Bayerischen Gemeindetag wurde der Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter. In den regionalen Planungsausschuss - auch hier war Butz vertreten - rückt der Schwandorfer Oberbürgermeister Andreas Feller nach. Beide Voten erfolgten einstimmig.

 

 

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