19.09.2017 - 20:00 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Wahlkampfabschluss von Konrad Kiener Drei Säulen und viele Ziele

Hände, die zupacken, sind auf einem seiner Wahlplakate zu sehen. CSU-Kandidat Konrad Kiener will diesem Bild Taten folgen lassen: Wie er für den Markt zupacken will, erklärt er bei einer der letzten Kundgebungen vor der Bürgermeisterwahl.

Im Landgasthof Burkhard legte CSU-Bürgermeisterkandidat zum Wahlkampfendspurt noch einmal seine Ziele dar und erläuterte, wie er den Markt weiterentwickeln will. Bild: twi
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Seit Monaten ist CSU-Bürgermeisterkandidat Konrad Kiener im gesamten Markt unterwegs, sucht den Dialog mit Bürgern, Unternehmen und auch Vereinen, wirbt für sich und sein Programm. Zum Start in die letzte Wahlkampfwoche vor der Bürgermeisterwahl am Sonntag stellte der 42-Jährige im Landgasthof Burkhard noch einmal sein Programm vor und erläuterte, warum die Wähler ihr Kreuzchen bei ihm machen sollten.

"Es gibt kein müsste, hätte, wenn und aber - es gibt nur noch machen": Kämpferisch leitete Kiener seine rund 30 Minuten lange Präsentation über die vergangenen Wahlkampfwochen und seine Ziele für den Markt ein. Das Gesamtpaket, das einen Bürgermeister ausmache, stellte der 42-Jährige auf drei Säulen: "Kompetenz, Engagement und Wissen". Dass er über diese Fähigkeiten verfügt, verdeutlichte Kiener mit einem Blick in seine Biografie, die ihn unter anderem als langjährigen Teamleiter bei einer Bank, Marktrat seit 2002 oder engagiertes Mitglied in vielen Vereinen ausweist.

Als ein Ziel für den Markt nannte Kiener im Anschluss die Erhöhung der Lebensqualität in der Kommune. Dazu könnte seiner Ansicht nach zum Beispiel ein Begegnungspark für Jung und Alt in den Naabauen beitragen. "Das", war er überzeugt, "wäre ein attraktives Eingangstor". Im gleichen Zusammenhang möchte er mehr Angebote für junge Leute schaffen und auch den Tourismus im Markt ausbauen. Ein wichtiger Punkt war für den Redner die Sicherung des Mittelschul-Standortes. Dazu werde in Zukunft viel Verhandlungsgeschick gefragt sein, prognostizierte Kiener. Kultus-Staatssekretär Bernhard Sibler habe bei seinem Besuch vor wenigen Tagen gute Anregungen zu diesem Thema gegeben. Hinzu komme, dass zum Beispiel der Schulbus zum Teil überfüllt sei. "Das geht gar nicht, hier müssen wir Abhilfe schaffen", unterstrich der Bürgermeisterkandidat.

Ein großes Thema im Markt ist auch der Neubau der Mehrzweckhalle. Kiener sah zwischen dieser Halle und einem sanierten Jugendheim keine Konkurrenzsituation. Während in der neuen Mehrzweckhalle vor allem Sport und jährlich bis zu zehn Großveranstaltungen mit bis zu 1000 Besuchern im Mittelpunkt stehen, sei ein saniertes Jugendheim mit einer Kapazität von etwa 200 Gästen als Kulturstadel für kleinere Veranstaltungen geeignet. Die Zeichen dafür stehen laut Kiener gut: "So wie es ausschaut, ist es möglich, das Thema umzusetzen".

Ein Schwenk zur Familienfreundlichkeit: Diese sei in Wernberg-Köblitz kein leeres Wort, unterstrich der Bewerber für das Bürgermeisteramt. So sei zum Beispiel der neue kommunale Kindergarten "Marktzwerge" gestartet - und auch sonst biete der Markt für Familien ein großes Angebot. Nachholbedarf gibt es für Kiener nur in einem Bereich: "Wir brauchen händeringend neue Baugebiete". Gleiches gilt für die Wirtschaft: Mittlerweile ist die Gewerbesteuer mit vier Millionen Euro der größte Einnahmeposten für die Kommune. Damit der Markt ein attraktiver Ort bleibe, gelte es, sich baldmöglichst wieder Gedanken über ein Industriegebiet zu machen. Nach der Polit-Kost kam dann zum Abschluss der Veranstaltung ein Rock-Schmankerl: Die Musiker von "Happening" übernahmen das Zepter auf der Bühne (siehe weiteren Artikel auf dieser Seite).

Es gibt kein müsste, hätte, wenn und aber - es gibt nur noch machen.CSU-Bürgermeisterkandidat Konrad Kiener

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