07.09.2017 - 20:00 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

FC Wernberg am Freitag gegen Schmidgaden Aufsteiger nicht unterschätzen

Bisher musste Bezirksliga-Aufsteiger 1. FC Schmidgaden einige deftige Klatschen hinnehmen. Ob das beim Tabellenfünften FC Wernberg am Freitag anders wird, ist fraglich.

Der Wernberger Trainer Erwin Zimmermann hat sicher an einer Strategie getüftelt, damit seine Mannschaft auch gegen Aufsteiger Schmidgaden als Sieger vom Platz geht. Bild: Eger
von Autor SHEProfil

Wernberg/Schmidgaden. Dem 1. FC Schmidgaden ist es bisher in der Bezirksliga ziemlich schlecht ergangen. Nach den Klatschen gegen Pfreimd (0:7), Hahnbach (0:8) und Schwarzhofen (0:7) hat sich die Mannschaft von Wolfgang Richthammer etwas gefangen und letzten Sonntag gegen Mitaufsteiger Hirschau (0:0) den ersten Punkt erzielt.

Der Wernberger Trainer Erwin Zimmermann lobte seine Mannschaft für die Leistung gegen den Tabellenzweiten Ensdorf. Sie war den Gastgebern absolut ebenbürtig und zumindest ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen. Allerdings wurde die gute Leistung nicht belohnt, weil die Torchancen ungenutzt blieben. So stand am Ende eine 1:2-Niederlage. Bisher steht der FC Wernberg (5./12) in der Tabelle gut da.

Aber die Mannschaft darf nicht glauben, dass dies ein Selbstläufer ist. Wenn man nicht mit voller Konzentration und der richtigen Einstellung ins Spiel geht, weil man glaubt, die Partie schon gewonnen zu haben, kann das sehr schnell schief gehen. Und so sollte der Tabellenletzte nicht unterschätzt werden. Dass der Gast auch in der Bezirksliga punkten kann, hat er am letzten Spieltag gezeigt. Verlieren kann Schmidgaden nichts mehr, also wird die Elf mit neuem Elan in Wernberg auflaufen.

Außer Alex Auer, der verletzungsbedingt fehlen wird, wird sich beim FC Wernberg personell nicht viel ändern. Aber es kann durchaus möglich sein, dass sich in der Anfangself und auch in der Ausrichtung etwas ändern kann.

"Nach dem verdienten Punktgewinn gegen Hirschau, hoffe ich, dass bei dem ein oder anderen Spieler das verlorengegangene Selbstvertrauen zurückgekehrt ist", sagt Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer, "wenngleich die Aufgabe in Wernberg sehr viel schwieriger wird." Wernberg habe eine junge, dynamische Mannschaft mit ausgezeichneten Einzelspielern. Da der FC mit hohem Tempo in der Offensive spielt und das schnelle Umschaltspiel beherrscht, befürchtet Richthammer, "dass wir wieder auf eine Mannschaft treffen, die uns enorme Schwierigkeiten bereiten kann."

Er will versuchen, sein Team gut auf den Gegner einzustellen und es soll mit hoher Lauf- und Kampfbereitschaft ein gutes Resultat erzielen. Richthammer habe gegen Hirschau den unbedingten Willen der Mannschaft gespürt und sie sei dafür belohnt worden. "Sollten meine Spieler diesen Willen auch in Wernberg auf den Platz bringen, dann können wir auch dieser starken Mannschaft Paroli bieten."

Nach dem verdienten Punktgewinn gegen Hirschau, hoffe ich, dass bei dem ein oder anderen Spieler das verlorengegangene Selbstvertrauen zurückgekehrt ist.Wolfgang Richthammer, Trainer FC Schmidgaden,

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