29.09.2017 - 23:52 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Kreisklasse West: SV Fischbach empfängt SC Kreith/Pittersberg Führungstrio kaum in Gefahr

Wernberg. In der Kreisklasse West kommt es zu drei Duellen zwischen Teams aus dem Spitzentrio gegen die drei Letzten der Tabelle. Der aus der Mitte-Gruppe gewechselte SV Fischbach (1./22) fühlt sich im Westen pudelwohl. Gegen den Vorletzten SC Kreith (13./3) winken dem Spitzenreiter drei weitere Punkte. Da darf der TV Wackersdorf (3./20) bei Schlusslicht SG Pertolzhofen/Niedermurach (14./2) ebenso wenig patzen wie die SG Schwandorf I/Ettmannsdorf III (2./21) gegen die Wernberger FC-Reserve, die sich vom 0:10-Schock zuletzt gut erholt zeigte. Als Vierter hat die SpVgg Pfreimd II (4./18) nach wie vor alle Chancen dran zu bleiben, hat aber beim SV Trisching (6./14) keine leichte Aufgabe.

von Joachim LuffProfil

SG SAD I/Ettma. III Sa. 14.15 1. FC Wernberg II

"Nach dem glücklichen Sieg in Pfreimd ist gegen die Wernberger FC-Reserve besseres Defensivverhalten nötig", fordert der Sportliche Leiter der SG, Christian Rinn. Zudem darf der Gegner nicht unterschätzt werden, um die angepeilten drei Punkte in der Hindenburg-Kampfbahn zu behalten. Erleichtert war Gästetrainer Franz Schwirtlich, dass seine Truppe die 0:10-Klatsch von Leonberg gut verdaut hatte und gegen Haselbach mit einer guten Defensivleistung drei Punkte einfuhr. Dies steigert zwar das Selbstvertrauen, doch gegen den Meisterschaftsfavoriten ist die FC-Reserve klarer Außenseiter.

SV Fischbach So. 15.15 SC Kreith/Pi.

"Wir dürfen Kreith nicht unterschätzen, sonst erleben wir unser blaues Wunder", warnt Fischbachs Trainer Andy Miksch vor Überheblichkeit. Der SV müsse von Beginn an konzentriert zu Werke gehen. Der SV-Coach muss auf einige Stammkräfte verzichten, dennoch wäre alles andere als ein Dreier eine Enttäuschung. Der SC steht beim Tabellenführer vor einer sehr hohen Hürde, weiß Trainer Stefan Spickenreuther, den zudem große personelle Probleme plagen. Mit etwas Glück will der SC versuchen, einen Punkt mitzunehmen.

SV Trisching So. 15.15 SpVgg Pfreimd II

Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen hat der SV für die anstehenden Spiele gegen Spitzenteams Selbstvertrauen getankt. Trisching freut sich auf das Match gegen Trainer Gerry Löschs Heimatverein. Er beobachtete den Gast zuletzt und war beeindruckt. Dennoch will Trisching nicht als Verlierer vom Platz gehen und die kleine Serie fortsetzen. Rito ist aus dem Urlaub zurück, Radlsteiner fehlt rotgesperrt. Die Bezirksliga-Reserve lieferte gegen die SG Schwandorf ein herausragendes Spiel ab, schoss aber zu wenige Tore und kassierte eine unnötige Niederlage. Ein weiterer Wermutstropfen ist der Ausfall von zwei Spielern, aber die Pfreimder Reservisten wollen eine Trotzreaktion zeigen und mindestens einen Punkt mitnehmen.

SV Haselbach So. 15.15 DJK Dürnsricht/W.

Der SV macht eine extrem schwache Phase durch, die auf den Ausfall nahezu aller Führungskräfte zurückzuführen ist. Die schmerzliche Niederlage in Wernberg brachte den SV noch näher an die Abstiegszone, so dass gegen Dürnsricht unbedingt gepunktet werden muss. "Wenn man, wie wir, zu Hause kaum Zähler holt, ist man gezwungen, auswärts zu punkten", klagt Dürnsrichts Trainer Girgl Winkler. Es gilt jetzt, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen den direkten Konkurrenten nicht leer auszugehen.

SV Leonberg So. 15.15 SV Altenschwand

Einen verdienten, aber hart umkämpften Sieg seiner Mannschaft sah Leonbergs Trainer Christian Beer in Dürnsricht. Die Partie gegen Altenschwand sieht er genauso schwierig an, dennoch sollen drei Punkte her, um den Anschluss nach oben zu halten. Enorm wichtige Punkte fuhr zuletzt der SV Altenschwand ein. In Leonberg muss die Durchschlagskraft verbessert und die leichten Ballverluste minimiert werden, fordert Trainer Hubert Scheinost, der mit Grabinger auf den einzigen torgefährlichen Spieler verzichten muss. Mit einem Punkt wäre der SVA zufrieden.

SG Pertolzh./Nieder. So. 15.15 TV Wackersdorf

"Die Probleme liegen bei uns ganz klar in der Chancenverwertung", macht der Co-Trainer der SG als Hauptursache für die sportliche Misere aus. Gegen den Favoriten wird mehr die Defensive gefordert sein, so dass aus einer kompakten Abwehr zumindest einen Teilerfolg gelingen soll. Gleißner kehrt zurück, dafür fehlen Hutzler und Forster. Beim TV läuft es derzeit blendend. Die Euphorie will der TV mit ins Match in Niedermurach nehmen und auf keinen Fall die erste Mannschaft sein, die gegen die SG verliert.

SV Diendorf So. 15.15 FTE Schwandorf

"Durch die katastrophale Leistung in Wackersdorf haben wir die Chance verpasst, in der Tabelle anzugreifen", ärgert sich Diendorfs Coach Udo Braunschläger. Gegen die Eintracht ist Wiedergutmachung angesagt, dazu braucht es aber eine andere Einstellung und der Gast darf nicht unterschätzt werden. Neben den Langzeitverletzten fehlen Fuchs und Schärtl. Gegen Fischbach sah Gästetrainer Tom Stenzel trotz der Niederlage ein gutes Spiel seiner Eintracht. Im Sechs-Punkte-Spiel hofft der Coach, der weiterhin auf viele Leistungsträger verzichten muss, dass sein Team mit der nötigen Konzentration zu Punkten kommt.

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