11.04.2018 - 20:00 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Aktive müssen bei Feuerwehrübung 2725 Meter lange Schlauchstrecke verlegen Lange Leitung auf den Feistelberg

Bei einer Feuerwehrübung musste Naabwasser von Oberköblitz mit einer Schlauchleitung auf den Feistelberg gepumpt werden. Die Anforderung bewältigten die 35 Feuerwehrleute souverän: In nur 73 Minuten schafften sie es, eine Leitung zu legen. Dann konnten sie in der Nähe des Sendemasts beginnen, den fiktiven Brand zu löschen.

Nach 73 Minuten war die Schlauchleitung verlegt, und das Wasser erreichte den Feistelberg. Bilder: twi (2)
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Die angenommene Ausgangslage war ein Flächenbrand auf 5000 Quadratmetern zwischen Feistelberg und der alten B15, der droht, auf den Wald überzugreifen. Benötigtes Löschwasser musste aus der Naab entnommen werden. Die 16 Feuerwehrautos schwärmten nach der Begrüßung aus und begannen, ihre Schlauchleitungen zu legen, zu verbinden und die Pumpen in Betrieb zu nehmen.

Kreisbrandmeister Dieter Schweiger hatte alle Feuerwehren aus dem Kreisbrandmeisterbereich 4.4 zu einer Maschinistenfortbildung eingeladen. Insgesamt 35 Feuerwehrleute aus den Feuerwehren Saltendorf, Losau-Schiltern, Söllitz, Neunaigen, Woppenhof, Glaubendorf, Trausnitz, Oberköblitz und Wernberg beteiligten sich daran. Vorher wurden an einem Abend die theoretischen Grundlagen eines Maschinisten aufgefrischt, um dieses Wissen in einer praktischen Wasserförderung über lange Schlauchstrecken zu vertiefen.

Die Aufgabe war knifflig: Auf der 2725 Meter langen Strecke musste das Wasser von der Naab angesaugt und über 124 Meter Höhenunterschied auf den Feistelberg gepumpt werden. Dazu wurden vorab die acht Pumpenstandorte von 30 Jugendlichen der einzelnen Wehren ausgemessen und abgesteckt. Die drei Maschinistenausbilder Martin Pösl, Tobias Eckert und Michael Altrichter machten es den Akteuren nicht leicht und bauten noch Störstellen wie einen Pumpenausfall oder Schlauchplatzer ein.

Den Verlauf der Feuerwehr-Übung beobachteten Kreisbrandrat Robert Heinfling, Kreisbrandinspektor Johann Gietl, Kreisbrandrat Dieter Schweiger sowie die Bürgermeister Konrad Kiener (Wernberg-Köblitz) und Martin Schwandner (Trausnitz). Sie waren sich einig und lobten die Leistung der Akteure mit ihrem hohen Ausbildungsstand. Sie bedankten sich abschließend bei allen Kameraden für ihren Dienst am Nächsten und für das gute Zusammenspiel der Wehren.

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