14.02.2018 - 19:30 Uhr
Wernberg-Köblitz

Dank Spenden kann die BRK-Bereitschaft einen Krankentransporter erwerben Kauf unter Dach und Fach

Die BRK-Bereitschaft mit ihrem "Helfer vor Ort" ist glücklich: Der Erwerb eines gebrauchten Krankentransporters aus Österreich ist unter Dach und Fach. Möglich gemacht hat dies die Spendenbereitschaft der Bürger und der Vereine.

Die Vertreter der Vereinsgemeinschaft Saltendorf überreichten an den Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Dietl 1000 Euro für das Ersatzfahrzeug und den Helfer vor Ort - von links: Sebastian Rauch, Konrad Kiener, Heinrich Eichinger, Karl-Heinz Dietl, Josef Giesl, Gisela Graf und Simon Schlosser.
von Autor WEEProfil

Sie haben ein offenes Ohr für den Hilferuf der BRK-Gemeinschaft, die ihren Krankentransporter ersetzen muss, weil das alte Fahrzeug nicht mehr durch den TÜV kam. Bei einer Spendenübergabe in Saltendorf skizzierte Bereitschaftsleiter Karl Dietl den Sachstand. Es sind noch einige Umbauarbeiten, wie das Versetzen des EKG-Gerätes, der Einbau eines Funkgerätes und eine neue Lackierung notwendig, aber bis Ende April soll das Fahrzeug dann vollständig einsatzfähig sein. Am 1. Mai wird es nachmittags den kirchlichen Segen erhalten und offiziell in den Dienst der Wernberg-Köblitzer BRK-Bereitschaft gestellt werden.

Das Fahrzeug wird vorrangig bei Festen und Veranstaltungen zum Einsatz kommen, es bietet auch ausreichend Platz, dass hilfsbedürftige Personen nun im Fahrzeug versorgt werden können - geschützt vor neugierigen Blicken. Außerdem werden die Mitglieder der BRK-Bereitschaft damit auch Krankentransportfahrten durchführen.

Karl-Heinz Dietl berichtete auch über die Aktivitäten des Helfers vor Ort (HvO). Im letzten Jahr wurden 357 HvO-Einsätze gefahren, die zu einem sehr großen Teil von der Familie Brenner-Sachs geleistet wurden. Die Familie Brenner engagiere sich hier nicht nur als ehrenamtliche Helfer, sondern trage zusätzlich aus eigener Tasche einen nicht unerheblichen Betrag der Benzinkosten. Für dieses Engagement sprach Karl-Heinz Dietl ein herzliches Dankeschön aus. Sein Dank galt aber auch Fabian Lang, der ebenfalls HvO-Einsätze fährt. Demnächst wird Florian Kraus zusätzlich das Team unterstützen. Die durchschnittliche Einsatzzeit des HvO liege bei vier Minuten. Durch diese schnelle Reaktionszeit leiste der HvO einen wertvollen Beitrag zur Versorgung der Patienten und zur Einhaltung der Rettungszeiten, denn bei manchen Einsätzen zähle jede Minute.

Finanziert werde der HvO-Dienst vorrangig durch die BRK-Gemeinschaft Wernberg-Köblitz, durch einen Zuschuss des BRK-Kreisverbandes von 2000 Euro jährlich und durch Spenden. Ohne sie könnte man den HvO-Dienst nicht aufrecht erhalten.

Bis Ende April soll das Fahrzeug vollständig einsatzfähig sein.Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Dietl

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