Drei Promille: Polizei bringt 44-Jährigen in Ausnüchterungszelle
Betrunkener schläft nach Unfall ein

Ein 44-Jähriger durfte eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen, weil er mit drei Promille Auto fuhr. Symbolbild: dpa
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
21.04.2017
594
0

Manche Autofahrten sind anstrengend. So wie die eines 44-Jährigen, der Donnerstagabend mit seinem Audi A8 in Wernberg-Köblitz unterwegs war: In Schlangenlinien kurvte er durch die Böhmerwaldstraße und krachte in einem Gartenzaun. Er fuhr noch ein paar Meter weiter, blieb dann aber doch stehen - um zu schlafen.

Die Beamten der Polizeiinspektion (PI) Nabburg rissen ihn schließlich aus dem Schlaf. Der Grund für seine Müdigkeit war schnell geklärt: wegen Alkohol. Wie die PI Nabburg informierte, ergab ein Test, dass der 44-Jährige über drei Promille hatte. Die Polizisten stellten sofort seinen Führerschein sicher und zeigten ihn wegen Trunkenheit am Steuer an. Er muss mit einer Geldstrafe und Führerscheinentzug rechnen. Den Schaden am Zaun schätzen die Beamten auf etwa 50 Euro, den am Auto auf rund 200 Euro.

Weiterschlafen durfte er schließlich in einer Ausnüchterungszelle, weil die Beamten niemand ausfindig machen konnten, der den betrunkenen Mann abgeholt hätte. Nachdem er am nächsten Tag wieder nüchtern war, machte er sich auf den Heimweg - ohne Auto.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.