Fördermittel fließen

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
24.12.2016
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Es ist letztendlich der Lohn dafür, dass die Marktgemeinde ihre Wasserversorgung in Schuss hält. Die Kommune kommt beim Hochbehälter- und Wasserleitungsbau in den Genuss staatlicher Fördergelder.

Die Entwurfsplanung für einen neuen Hochbehälter am Fischberg mit 1500 Kubikmeter Fassungsvermögen - als Ersatz für den zu kleinen bisherigen Hochbehälter - war bereits im Sommer an das Ingenieurbüro Zwick vergeben worden. Das Honorar belief sich auf 136 000 Euro. Dann wurde die Maßnahme umfangreicher: Ein Neubau mit einem Volumen von 1600 Kubikmetern und einem integrierten Pumpwerk sowie mit einer Wasserleitungsanbindung zum Industriegebiet West I (Anschluss an die Bürgermeister-Unsicker-Straße) wurde geplant. Desweiteren sollte die Erneuerung der Wasserleitung in Damelsdorf geprüft werden. Der höhere Leistungsumfang inklusive Vermessung bedeutet mehr Honorar: Es liegt bei 233 000 Euro. Bei den geplanten Wasserleitungs-Auswechslungen handelt es sich um einen Strang vom Hochbehälter Fischberg durch die A 93 über Damelsdorf bis zum Ortseingang nach Saltendorf mit einer Anbindung an das Industriegebiet und eine neue Leitung vom Hochbehälter bis zum Kirschweg.

Nach Rücksprache der Verwaltung mit dem Wasserwirtschaftsamt Weiden werden die neuen Leitungen mit einer Pauschale von mindestens 80 Euro, eventuell auch 120 Euro pro laufenden Meter gefördert. Bürgermeister Georg Butz rechnete das Ganze in der Marktratssitzung hoch. Bei 3000 Meter Wasserleitung ist von einem Förderbetrag von 360 000 Euro auszugehen. Möglich gemacht wird die Förderung durch die neuen Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben. Die Leitungen bedeuten auch mehr Versorgungssicherheit für das Industriegebiet und Saltendorf.

Im nächsten Jahr ist der Hochbehälter an der Reihe, 2018/2019 die Wasserleitungen. Die Kosten können nicht auf die Bürger umgelegt werden, beantwortete Butz eine Frage von Drittem Bürgermeister Georg Schlögl. Ein Kompliment gab es von Marktrat Gerhard Bäumler für das Ausloten der Förderung. "Man muss viel gebaut haben, um das zu bekommen", so Bürgermeister Butz. "Das kommt uns jetzt zugute".

Der Marktrat beschloss, die Förderanträge für den Hochbehälterbau (300 000 Euro)und die Leitungen (360 000 Euro) zu stellen.
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