05.02.2018 - 20:00 Uhr
Wernberg-Köblitz

Gewaltfreie Kommunikation als Thema beim Frauenfrühstück Mit Hals und Herz einer Giraffe

"Wer mich anschreit, macht nichts falsch, er setzt sich bloß für seine Bedürfnisse ein." Mit dieser Erkenntnis überraschten die beiden Kommunikationstrainer Sigrid Künkler und Zdenek Hacker die Zuhörerinnen beim Dekanatsfrauenfrühstück. Das Team der Dekanatsfrauenarbeit hatte dazu am Samstag in den evangelischen Gemeindesaal eingeladen. 35 Frauen aus Wildenau, Floß, Weiden und Wernberg-Köblitz kamen, um etwas über gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg zu erfahren.

Die Referenten in Aktion: Die Giraffe, das Symboltier der gewaltfreien Kommunikation, durfte beim Vortrag nicht fehlen. Bild: exb
von Externer BeitragProfil

Wie soll man umgehen mit dem Partner, der sich vor der Hausarbeit drückt? Welche Wege gibt es, mit streitlustigen Kollegen zurecht zu kommen? Die gute Nachricht der Referenten: Jeder kann es lernen, mit anderen in einer wertschätzenden Haltung zu kommunizieren. Wichtig dabei sei, sich über die eigenen Bedürfnisse und die des Gegenübers klar zu werden: "Es geht nicht darum, dem anderen zu sagen, was er zu tun hat, sondern zu erforschen, was uns verbindet. Dann muss der Gesprächspartner sich nicht schützen und bleibt offen."

Leichter gesagt als getan, gaben die Kommunikationsexperten zu. Denn die gewaltfreie Kommunikation erfordere einen völlig neuen Blick auf das Miteinander und benötige einige Übung. Ein paar praktische Tipps gaben sie den Besucherinnen dennoch mit auf den Weg nicht fehlen. Auf unterhaltsame Weise brachten Künkler und Hacker den Zuhörerinnen nahe, worauf es bei der gewaltfreien Kommunikation ankommt. Da durfte die Giraffe nicht fehlen, denn sie hat mit ihrem langen Hals einen guten Überblick und außerdem noch das größte Herz unter allen Säugetieren.

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