Mit Förderprogramm und Eigenleistung viel geschaffen
Schmuckes Saltendorf

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
09.04.2018
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"Das ganze Dorf hat mitgearbeitet", fasste Marktrat Helmut Ries zusammen. Die Verwaltung gab in der Marktratssitzung einen Überblick der abgerechneten Maßnahmen bei der einfachen Dorferneuerung in Saltendorf. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp eine Million Euro. Viel wurde geschaffen: Marieninsel und das Gassl sind neu gestaltet, ein Spielplatz entstand, Kirchenaufgang und Kriegerdenkmal sind saniert. Es gibt einen Teich, ein Gemeinschaftshaus mit Backofen. Die Schlosserwirtsinsel und der Friedhof sind ansprechend gestaltet. Im Bereich der Marieninsel und im Gassl wurden Kanal- und Wasserleitung erneuert.

Den Ausgaben von 997 362 Euro stehen folgende Einnahmen gegenüber: 350 000 Euro vom Amt für ländliche Entwicklung, Fördergelder für Kanal- und Wasserleitungserneuerung 96 000 Euro, Anliegerbeiträge 110 000 Euro. Bei letzterem ist noch die gesetzliche Neuregelung zur Erhebung der Beiträge abzuwarten. Kostenüberschreitungen gab es im Tiefbau im Gassl und bei der Abdichtung des Teiches. "Wir liegen 1,5 Prozent über dem Plan", fasste Ries, der alles koordinierte, zusammen. "Wir haben gut gewirtschaftet".

Die Vereinsgemeinschaft erbrachte 2062 Stunden an Eigenleistungen. Jede Arbeitsstunde wurde mit 9,60 Euro vergütet. Das Geld liegt auf einem Verrechnungskonto, um sich auch die ein oder andere nicht geförderte Maßnahme zu leisten. Ries dankte dem Marktrat, Wolfgang Geitner vom Bauamt, dem früheren Bürgermeister Georg Butz und dem jetzigen Rathauschef Konrad Kiener für die Unterstützung. Kiener gab das Lob an Ries zurück: "Das Ergebnis kann sich sehen lassen".
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