OWV-Adventsingen in Wernberg-Köblitz
Eine Auszeit mit viel Gefühl

Mal weihnachtlich, mal volkstümlich - Beim OWV-Adventsingen präsentierten sich Volksmusikgruppen mit Format. Bild: hfz
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
12.12.2016
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Es waren Klänge, Lieder und Texte, die bezauberten. Das 42. Altbayerische Adventsingen, zu dem der Oberpfälzer Waldverein und die Pfarrei St. Anna eingeladen hatten, ist für viele ein fester Ankerpunkt der Besinnung geworden.

Die vorweihnachtliche Stunde in der Pfarrkirche St. Anna finden jedes Jahr aufs neue großen Anklang. Pfarrer Markus Ertl freute sich sehr über die zahlreichen Zuhörer, die sich Zeit nahmen, die Hektik hinter sich ließen und sich einstimmten auf das Kommen des Herrn. Federführend war der Oberpfälzer Waldverein unter der Regie der Wernberger Stubenmusi.

In diesem Jahr wirkten neben dem OWV-Männergesang (Leitung Günter Blosche) und der Wernberger Stubenmusi, die Querbläser aus Krummennaab (Leitung Werner Hederer), das Trio "Mühlschneidig" aus Moosbach, Cantabile aus Neustadt/WN, die Wolfersdorfer Sänger (Leitung Josef Meindl) sowie die Kinder Anna und Laurenz Rosenberg zusammen mit Tobias und Simon Weiß mit.

Gelungene Mischung

Die Querbläser Krummennaab eröffnete das Altbayerische Adventssingen mit klassischen Weihnachtsklängen. Adventliche Weisen und Menuette spielten die Wernberger Stubenmusi und das Quartett Cantabile mit Querflöten, Fagott und Gitarre. Das Trio "Mühlschneidig" aus Moosbach hatte volkstümliche Musik mitgebracht, wie sie schon in früherer Zeit in der Vorweihnachtszeit am Abend in den Bauernstuben gespielt wurde.

Die Wolfersdorfer Sänger und der OWV-Männergesang, thematisierten Maria, die Mutter des Herrn, die Hirten, aber auch die staade Zeit. Zwei Lieder - ein Schäferlied und "Etz kommt die heilig Weihnachtszeit" - brachten die Geschwister Laurenz und Anna Rosenberg sowie Simon und Tobias Weiß zu Gehör. Tobias und Anna spielten dieses Jahr eine besinnliche Weise auf ihren Klarinetten.

Spende für die Kirche

Pfarrer Markus Ertl las zwei einfühlsame Geschichten. In der ersten Erzählung berichtete er über die Heilige Barbara. Die zweite Geschichte handelte von einen Spatz, der allen Tieren mitteilte, dass der Erlöser geboren wird. Mit dem Andachtsjodler, den alle Mitwirkenden gemeinsam sangen, endete das Altbayerische Adventssingen. Mit einem "Vergelt's Gott" bedankte sich Pfarrer Markus Ertl beim OWV für die eingegangene Spende, die alljährlich für die Belange der St. Anna Kirche gegeben wird.
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