Pirat trifft auf Burg

Auf dem von Gottfried Blank gefertigtem Plan haben rechts vom violett eingezeichneten Sinnesgarten die Krippenkinder ihren Spielbereich. Links davon befindet sich das Außengelände der Kindergartenkinder. Bild: hfz
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
19.12.2016
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"Das ist eine tolle Sache": Die Markträte waren sich darin einig, dass der Außenbereich der neuen Kindertagesstätte der Kommune ein Spielparadies wird.

Planer Gottfried Blank unterbreitete dem Gremium in der letzten Sitzung seine Ideen, die durchweg auf positive Resonanz stießen. Auch die neue Kindergartenleiterin Verena Reithmeier war von Anfang an einbezogen. Der Hauptzugangsbereich liegt an der Lehrer-Lang-Straße. Hier hat Blank auch die Besucherstellplätze, Fahrradständer und an der Krippe eine Schleuse für die Kinderwägen angeordnet. Zur Schulstraße hin werden die Mitarbeiterstellplätze gebaut.

Matsch und Sinnespfad

Das Außengelände der neuen Kita gliedert sich in einen Kindergarten- und einen Krippenbereich. Für die "Größeren" gibt es einen Wasserlauf mit Pumpe, Klappwehr und einem Sand-Matsch-Bereich, eine Vogelnestschaukel, Federwippen und ein Spielgerätehaus. Zentraler Punkt ist ein Piratenschiff mit Doppelrutsche. Um diesen Spielbereich führt ein Sinnespfad mit unterschiedlichen Materialien. Mal sind Kiesel, mal Tennisbälle einbetoniert, um zu erspüren, wie sich unterschiedliche Beläge anfühlen. Dem Piratenbereich - durch ein Holztor abgetrennt - steht der Krippenbereich in nichts nach.

2,55 Millionen Euro

Hierfür wurde das Motto "Burg" gewählt: Es gibt ein Spielhaus mit Rutsche und Kletternetz, einen Ruhebereich, ein Gebäude mit Freisitz und natürlich einen Sand-Matsch-Spielbereich. Auf dem Burgturm weht die Fahne. Gottfried Blank ist bei den Spielgeräten ein Fan von naturgewachsenem Robinienholz. Sowohl im Kindergarten als auch im Krippenbereich sind noch Hochbeete vorgesehen.

Die Kosten für den Kindergarten liegen bei rund 2 550 000 Euro. Die Kostenkontrolle zeigt, "dass wir noch auf dem richtigen Weg sind", betonte Bürgermeister Butz. Die Summe entspreche in etwa dem Betrag, der bei der Vergabe des ersten Ausschreibungsblockes genannt wurde. Darin berücksichtigt wurden auch die Aufwendungen für die Parkplätze an der Talstraße und der Schulstraße.

Noch außen vor sind die Kosten für die Neugestaltung der Schulstraße und des Verbindungsweges von der Schulstraße zur Talstraße. Die Außenanlagenplanung des Kindergartens muss natürlich mit dem Neubau der Schulstraße - die Planung wird momentan vom Büro Schultes erstellt - in Einklang gebracht werden.

Der Plan gefiel: Marktrat Gerhard Bäumler nannte ihn "sehr schön". Auf seine Frage, ob auch an Beschattung gedacht sei, erläuterte Gottfried Blank, dass im Wasserspielbereich Sonnensegel vorgesehen seien. Und gibt es für das Mosaik, dass Freunde der alten Schule - dem Vorgängerbau - beim Abbruch gerettet haben, schon einen Standort? "Dafür finden wir einen Platz", versicherten Gottfried Blank und Bürgermeister Butz.

"Da ist fachlich und gestalterisch viel drin", machte Marktrat Konrad Kiener dem Planer ein Kompliment. "Die Kinder müssen mit Freude nach draußen gehen. Bei dieser Planung werden sie das."
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