20.02.2018 - 20:10 Uhr
Wernberg-Köblitz

Richie Necker begeistert die Zuhörer im Musik-Café "B 14" Der Mann mit italienischer Seele

Rund 200 mal jährlich steht Richie Necker solo und in verschiedenen Formationen im Rampenlicht der Bühnen. Nun brennt er zusammen mit seinen "friends" ein Feuerwerk an Songs und Instrumentals im Musik-Café "B 14" ab.

Richie Necker und seine Freunde traten im "B 14" auf. Die Zuhörer waren begeistert. Bilder: twi (2)
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Die "friends" sind der Perkussionist Erich Parcefall und Jochen Beckert am Bass, die den "Music Man" dezent aus dem Hintergrund auch vokal unterstützen. Im Vorprogramm stimmt Manuel Meier alias "Ohrange" im vollen Haus die Zuhörer mit gefühlvollen eigenen Liebesliedern wie "Regentänzerin" oder "Leuchtturm" auf den Hauptakt ein. Dabei gefällt besonders seine schöne Gitarrenbegleitung mit raffinierten Soundeffekten. Nach seiner Hommage an Regensburg - "Vo obm obe" - betritt Richie Necker die Bühne und zeigt gleich, wohin die Richtung geht.

Mit einer ungeheuren Präsenz füllt er optisch und akustisch nur mit seiner Gitarre die Bühne. Er beginnt solo mit einem eigenen fetzigen Gitarrenstück "Touareg", gespielt in melodiöser Fingerstyle Picking Manier. Mit "I'm on fire" von Bruce Springsteen befeuert er dann zusammen mit seinen "friends" gleich die gute Stimmung im Publikum. "Odysseus" aus seinem gleichnamigen Album ist eine gefühlvolle und melodiöse Ballade, die von einem Mann handelt, der nach langer Irrfahrt endlich zu Hause ankommt. Abwechselnd folgen nun Coversongs wie "Luca", "Walking in Memphis" oder "Bakerstreet" und Stücke von Peter Gabriel, den Dire Straits oder Stevie Wonder. Dazwischen mischt Necker immer wieder eigene Songs und virtuose Instrumentals ins Programm. Richie Necker ist in allen Stilen - ob Rock, Blues, Soul oder Country - zuhause, singt mit warmer Stimme italienische, spanische, irische Musik und Filmmelodien. Auffällig dabei sind die versierten Gitarrensolos, die er immer wieder einstreut. Dazu wechselt er oft zu seiner Dobro-Gitarre aus Metall - die er auch mit Bottleneck spielt - oder zur Mandoline und erreicht so eine große klangliche Vielfalt. In diesen kleinen Pausen erzählt er launig Geschichten zu seinen Liedern.

Begeisterter Applaus brennt auf, als "Special Guest" Eddy Gabler die Bühne betritt. Gemeinsam singen sie Bob Dylans "The times they are a-changin", eigene Songs und als Höhepunkt Leonard Cohens "Halleluja". Das angetane Publikum bekommt zur Belohnung für den großen Applaus zum Schluss noch "Here comes the sun" von den Beatles und Eros Ramazzottis "Senza la donna" als Zugabe zu hören.

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