11.05.2018 - 14:50 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Untersuchung nach Großeinsatz an der Naab Tier-, und keine Menschenknochen

"Nach erster rechtsmedizinischer Beurteilung dürfte es sich um Tierknochen handeln". Kriminaloberkommissar Dietmar Winterberg, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Regensburg, gibt "Entwarnung". Das, was ein Hund und später Taucher der Wasserwacht, sind demnach nicht die Überreste eines Menschen. Bei einem Spaziergang an der Naab in Oberköblitz durfte sich am vergangenen Sonntag gegen Abend der Vierbeiner eines Arztes im Fluss abkühlen.

Über zwei Stunden suchten Taucher den Uferbereich der Naab ab. Inzwischen ist geklärt, dass es sich um tierische Knochenteile handelt.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

Plötzlich hatte er einen Knochen zwischen den Zähnen, den er aber wieder ins Wasser fallen ließ. War es ein menschlicher Knochen? Der Spaziergänger teilte seine Vermutung der Nabburger Polizeiinspektion mit. Sie musste dem Hinweis natürlich nachgehen. Ein Großeinsatz war die Folge. Über zwei Stunden waren die Feuerwehr Oberköblitz und die Wasserwacht-Ortsgruppen aus dem nördlichen Landkreis Schwandorf - insgesamt 50 Kräfte - an der Bootsanlegestelle im Einsatz. Die Taucher fanden ein Kniegelenk, einen Oberschenkelknochen und eine Rippe.

Die Funde gingen dann an die Kripo Amberg, da nicht mit Sicherheit geklärt werden konnte, ob es sich bei den Skelettteilen um menschliche oder tierische Überreste handelt - bis Freitag.

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