Wasserinstallation in der Schule wird verbessert
Problem an der Wurzel packen

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
05.03.2018
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Die Legionellengefahr im Wernberg-Köblitzer Hallenbad ist durch aufwendige - und teure - Spezialfilter in den Duschräumen gebannt. Doch damit ist die Ursache des Problems nicht behoben. Die Marktgemeinde verbessert nun die Wasserinstallation im Schulhaus Unterköblitz, in welches das Hallenbad integriert ist.

Für die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der notwendigen Maßnahmen verlangt das Büro BSK aus Weiden bei einer Kostensumme von brutto 84 787 Euro ein Planerhonorar in Höhe von 18 318 Euro. Damit abgedeckt ist ein Instandhaltungsplan, die Änderung der Kaltwasserverteilung und Erhöhung der Dämmstärke in den Leitungen, die Änderung der Reservestutzen und der Kaltwasserleitung, der Einbau von Zirkulationsregulierventilen, eines Verbrühschutzes und Duschpaneelen sowie die Änderung der Rohrleitungen, um die Kaltwassertemperaturen einhalten zu können. "Wir müssen auf dieses Thema eingehen", betonte Bürgermeister Konrad Kiener. Das Gremium vergab den Planungsauftrag einstimmig an das Büro BSK. Die Arbeiten sollten bis zu den Sommerferien umgesetzt sein. Kiener betonte, das für die Schüler keinerlei Gefahr bestehe. Sie können sich bedenkenlos ihren Trinkwassersprudel zapfen.

Eine reine Formalie. Der Markt hatte das Ingenieurbüro Zwick aus Weiden mit der Planung für die Erneuerung der Wasserleitung Feistelholzstraße-Staatsstraße 2657 Diebrunn beauftragt. Aus Dringlichkeitsgründen wurde ein Teilstück dieser Wasserleitung vorgezogen, vom gemeindlichen Bauamt geplant und ausgeschrieben. Dadurch verringern sich Zwicks Planungsleistung und das Honorar von 45 087 auf 31 262 Euro.

Zwei große Aufträge wurden vergeben: Die Firma Wilo Emu aus Hof baut die Pumpwerks- sowie die Eletro- und Steuerungstechnik im Hochbehälter Fischberg für 95 654 Euro netto. Wasserleitungen müssen vom Hochbehälter Fischberg nach Saltendorf und in den Kirschweg sowie zwischen der Feistelholzsiedlung und dem Kieswerk Diebrunn gebaut werden. In Damelsdorf steht der Kanalbau an (mit Wiederherstellung der Oberflächen des Kanalgrabens). Den Zuschlag erhielt die Baufirma Baumer, die mit 1 176 634 Euro brutto sechs Prozent unter der kalkulierten Angebotssumme liegt.

Es ist selten, dass ein Angebotspreis auch in der nächsten Runde zwei Jahre später noch der gleiche ist, schickte Bürgermeister Kiener bei der nächsten Auftragsvergabe voraus. Für die Pflege der gemeindlichen Grünflächen (Mäh- und Mulcharbeiten) wurde wie 2016/2017 auch in den nächsten zwei Jahren die Firma Hausmeisterservice Krös aus Wernberg-Köblitz beauftragt. Kosten: 32 849 Euro.

Zur Erneuerung des Steuerschranks für die Lüftungsanlage der Schulturnhalle Unterköblitz hatte nur eine Firma ein Angebot abgegeben. Es wird derzeit ausgewertet, doch laut Kiener war der Betrag "für uns schon überraschend." Er liegt bei mehr als dem Doppelten der kalkulierten Summe. Der Marktrat hob die Ausschreibung auf. Nun wird ein neuer Anlauf gemacht.

Vernissage und BabypartyBürgermeister Konrad Kiener teilte mit, dass die Marktratssitzung vom Montag, 30. April, auf Mittwoch, 2. Mai, verlegt wird - zwecks dem Maibaumaufstellen in einigen Ortsteilen. Groß gefeiert wird der Abschluss der Dorferneuerung in Saltendorf am 5. August.

Am 27. April um 19 Uhr ist Vernissage für eine Ausstellung, die Hobbykünstler aus Wernberg-Köblitz und der tschechischen Partnerstadt Bor unter Regie des Kulturforums organisieren. Mit den tschechischen Gästen wird auf deren Wunsch hin im Vorfeld eine kleine Gemeinderundfahrt unternommen. Am 7. März ist Terminbesprechung der Vereine, um Überschneidungen möglichst zu vermeiden, und am 11. April Babyparty im "B 14" für alle Eltern, die letztes Jahr Zuwachs bekommen haben.
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