26.02.2018 - 10:08 Uhr
Wernberg-Köblitz

Zöllner finden doppelte Wand bei Röntgenkontrolle 2,5 Millionen geschmuggelte Zigaretten und 14 Tonnen Tabak sichergestellt

Zöllnern aus Wernberg-Köblitz gelang am vergangenen Mittwoch ein "Großaufgriff". Zwei Lkw-Fahrer versuchten, 2,5 Millionen unversteuerte Zigaretten aus Südosteuropa nach Deutschland einzuschmuggeln, wie das Hauptzollamt Regensburg informiert. Noch am gleichen Tag verhinderten die Beamten einen weiteren Schmuggel.

Bild: Bundeszollverwaltung
von Julia Hammer Kontakt Profil

Zollbeamte zogen den aus Tschechien kommenden Sattelzug nahe Waidhaus auf der A6 aus dem Verkehr. Bei einer Röntgenkontrolle des Lkw stellten die Beamten einen "unregelmäßigen Fahrzezugaufbau des Aufliegers" fest. 

Die Zöllner öffneten die Schiebeplane und fanden eine doppelte Stirnwand. In dem Hohlraum befanden sich 250 Kartons mit insgesamt 12.500 Stangen unversteuerter Zigaretten verschiedener Marken.  Die Zollbeamten stellten die Schmuggelware sicher und leiteten gegen die Männer Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. "Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf rund 400.000 Euro", berichtet Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg befinden sich die Männer derzeit in Untersuchungshaft.

Beim einem zweiten Aufgriff am gleichen Tag stellten die Zöllner aus Wernberg-Köblitz in einem bulgarischen Sattelzug insgesamt 14 Tonnen unversteuerten Rauchtabak sicher. Der verhinderte Steuerschaden  in diesem Fall: rund 300.000 Euro.

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