CSU-Stammtisch in Triebendorf
Maßnahmenkatalog für die Dorferneuerung

Im Triebendorfer "Dorfstüberl" nahm Toni Dutz (rechts) zu Fragen der Dorferneuerung Stellung und gab bereitwillig Auskunft. Bild: wro
Politik
Wiesau
02.01.2017
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Triebendorf. Der öffentliche CSU-Stammtisch wurde vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit warten die Triebendorfer bereits auch auf ihre Ortserneuerung. Außer einigen Begehungen im Ort und diversen Gesprächsrunden ist seitdem noch nicht viel passiert. "Mit dem öffentlichen Themenstammtisch wollen wir den Bürgern Gelegenheit geben - auch außerhalb von Bürgerversammlungen zu aktuellen Problemen Stellung zu nehmen", begründet Ortsvorsitzender Oliver Zrenner das Angebot zum Dialog zwischen Vertretern des Ortsverbandes und den Bürgern. Im "Dorfstüberl" standen für Fragen und Auskünfte 2. Bürgermeister Fritz Holm und CSU-Marktrat Michael Dutz zur Verfügung. Bürgermeister Toni Dutz sprach von einem Katalog von Wünschen und Anträgen für die Dorferneuerung. Neben dem Wunsch nach Grünflächen und verkehrsberuhigenden Verkehrsinseln seien auch Anregungen für einen neuen Containerstandort vorgetragen worden. Gewünscht werde auch eine Neugestaltung der südlichen Dorfmitte. Dem Antrag nach einem eigenen Briefkasten könne die Marktgemeinde jedoch nicht nachkommen, bedauerte Dutz. Das sei Sache der Deutschen Post AG. Dutz versprach sich darum kümmern zu wollen. Weitere Anliegen, wie die Gestaltung des Spielplatzes und der angrenzenden Sportwiese, wolle man ins Konzept aufnehmen. Geprüft werden soll die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung. Eine Arbeitsgruppe soll gemeinsam mit Städteplaner Dr. Emil Lehner einen Dringlichkeitsplan aufstellen.

"Bremser" nicht im Rathaus

"Wir sind nicht die Bremser", beteuerte der Bürgermeister und verwies auf die entsprechenden Behörden. "Aber wir müssen das Jahr 2017 sinnvoll nutzen, damit wir die gewonnenen Ergebnisse in 2018 auch umsetzen können." Vorrang habe dabei die Ausbesserung der Durchgangsstraße. Dutz unterstrich: Die Dorferneuerung sei nicht Sache des Gemeinderates, sondern der Triebendorfer. "Es ist euere Dorferneuerung." Jemand müsse sich - so das Gemeindeoberhaupt - "den Hut aufsetzen". Ein Sprecher müsse bestimmt werden. Der Ort könne selber, vor allem aber dürfe man gemeinsam darüber entscheiden, was am wichtigsten ist.

Wir müssen das Jahr 2017 sinnvoll nutzen, damit wir die gewonnenen Ergebnisse in 2018 auch umsetzen können.Bürgermeister Toni Dutz
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