18.10.2017 - 20:00 Uhr
WiesauOberpfalz

ESKA legt Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung vor Positive Zahlen bei der Kreisausschusssitzung in Wiesau

Die Erlebniswelt "Waldnaabauen" wird weiter vorangetrieben. Der Kreisausschuss erteilte im neuen Klassentrakt am Wiesauer Berufsschulzentrums am Montag grünes Licht für die Fortsetzung des ehrgeizigen Projekts. Landrat Wolfgang Lippert informierte, dass die für das Förderprogramm notwendigen Skizzen mittlerweile erstellt und eingereicht worden seien. Vorgesehen sei die Errichtung eines Baumturmes als zusätzliche Aufwertung und Attraktion am Walderlebnispfad bei Mitterteich.

Den Vorsitz bei der Kreisausschusssitzung am Montagnachmittag leitete Landrat Wolfgang Lippert. Links im Bild Walter Brucker, rechts Regierungs Direktor Alfred Meyer. Bild: wro
von Werner RoblProfil

Das Projekt solle am "Katzenstein" realisiert werden, informierte Lippert auch über die vorgesehene Örtlichkeit. Die Attraktion solle unter dem Motto "Wald erleben bewegt" mit bewegungspädagogischen Elementen ausgestattet werden und über Wald und Forst informieren.

Den Zeitplan nannte Lippert als eng gesteckt. Bereits am 26. November dieses Jahres müsse der Antrag eingereicht werden. Mit der Bewilligung sei bis Mitte Februar zu rechnen, fügte Lippert hinzu. Die gedeckelten Gesamtkosten bezifferte der Vorsitzende auf 250 000 Euro. Man rechne mit einer 80-prozentigen Förderung. Den Eigenanteil teilen sich der Landkreis (25 000 Euro, auch gedeckelt auf 30 000 Euro) sowie die kooperierenden Kommunen, die nach dem "Waldnaabaue-Modell" schließlich den Rest übernehmen müssten.

Als "erfreulich" bezeichnete Landrat Wolfgang Lippert die vom bestellten Abschlussprüfer Diplom-Kaufmann Reiner Rosnitschek und ESKA-Stiftlandkraftverkehr-Geschäftsführer Hans Prucker vorgelegten Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr 2016. Den Jahresüberschuss bezifferte der Prüfer auf rund 23 500 Euro. Damit habe man den Verlust vom Vorjahr in Höhe von gut 23 600 Euro wieder ausgleichen können, kommentierte der Landrat das Werk. Kommentarlos und ohne Gegenstimmen wurden sowohl die vorgelegte Bilanz samt Anlagenspiegel als auch die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Finanzplanung für das kommende Jahr von den Mitgliedern des Ausschusses genehmigt.

"Zufrieden können wir feststellen, dass die ESKA-Fahrzeuge in einem hervorragenden Zustand sind", lobte der Landrat die Arbeit des Tirschenreuther Unternehmens. Die Fahrzeuge würden regelmäßig erneuert. Damit garantiere man eine hohe Verkehrssicherheit. In Planung sei die Anschaffung eines weiteren Busses. Der Kauf werde finanziell unterstützt, informierte Geschäftsführer Hans Prucker über die zu erwartende Förderung über das ÖPNV-Gesetz.

Man müsse sich auch Gedanken über die Sanierung des Gebäudes am Betriebshof machen, betonte Prucker und erinnerte daran, dass vor kurzem bereits die 35 Jahre alte Heizung auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden ist. Als weitere wichtige Maßnahme bezeichnete er die Fenster. Für heuer erwartet er eine schwarze Null. Die gleiche Einschätzung traf auch der Wirtschaftsprüfer im vorgelegten Lagebericht. Darin heißt es unter anderem, dass es dem Unternehmen ausblickend möglich sei, mit den Fördermitteln für die Kraftomnibus-Beschaffung und den Umsatzerlösen Investitionen in Höhe von 288 000 Euro und Instandsetzungsmaßnahmen von 102 000 Euro aus Eigenmitteln zu bestreiten.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp